XaaS – Was? Neue Geschäftsmodelle im Aufwind

Produkte und Dienstleistungen der Licht- und Gebäudetechnik werden zunehmend im Abo-Modell vermarktet. Der Trend nennt sich “X as a Service” (XaaS), also “Light as a Service” (LaaS), “Security as a Service” oder “Safety as a Service” und bietet Vorteile für Anbieter und Kunden. Die Digitalisierung beschleunigt diese Entwicklung und ermöglicht neuartige Geschäftsmodelle.

„Sicherheit as a Service“
Auch unter dem Begriff „Betreibermodell“ halten „as a Service“-Konzepte Einzug in nahezu allen Bereichen der Gebäudetechnik, so beispielsweise in der Sicherheit oder im Brandschutz. Sicherheitsanbieter integrieren verschiedenste Technologien und Dienstleistungen, um den Zutritt zu regulieren und Bedrohungen rechtzeitig auszuschließen. Auch Kameras, Schrankenanlagen und Drehkreuze werden nicht gekauft, sondern zum Bestandteil eines umfassenden Services. Projektierung, Installation, Software, Wartung und Betrieb stammen aus einer Hand. Die Kosten sind über die gesamte Vertragslaufzeit stabil und gut kalkulierbar.

Mehr dazu in diesem Fachartikel von der im März statt findenden light + building.

Aktuelle Office-Daten Wien

Das Vienna Research Forum publizierte seine Zahlen für das 4.Quartal 2019 für den Wiener Büromarkt. Die Zusammenfassung lautet:

Im 4. Quartal 2019 summierte sich die Vermietungsleistung auf dem Wiener Büromarkt auf 37.415 m2 – das sind rund 54% weniger als im 4. Quartal 2018 und 31% weniger als im 3. Quartal 2019.Zu diesem Ergebnis kommt das Vienna Research Forum (VRF) nach der Auswertung der aktuellen Eckdaten des Wiener Büromarktes. Berücksichtigt werden vom VRF dabei nur moderne Büroflächen, die ab 1990 gebaut oder generalsaniert wurden und die gewisse Qualitätskriterien wie Klimatisierung, Lift oder IT-Standard erfüllen. Die größte Vermietung (Vorvermietung) fand laut ViennaResearchForum mit 4.000 m2 im Submarkt Airportcity Vienna statt. Sie entspricht rund 11% der Vermietungsleistung auf dem Wiener Büromarkt im 4. Quartal. Eine weitere größere Vermietung (Neuvermietung) wurde im Submarkt Norden mit 2.736 m2 registriert. Insgesamt wurden im 4. Quartal 47 Vermietungen verzeichnet – das sind um 15 Vermietungen weniger als im Vorquartal und um 31 weniger als im Q4 2018.

Betrachtet man die Vermietungsleistung nach dem Anteil der Vermietungsarten, so entfallen 69% der Fläche auf Neuvermietungen und 31% auf Vorvermietungen.

Im 4. Quartal 2019 betrug die Leerstandsquote im VRF-Bestand moderner Bürogebäude in Wien 4,6%. Der Leerstand ist damit im Vergleich zum Vorquartal und 0,3 Prozentpunkte gestiegen und gegenüber dem Vergleichszeitraum Q4 2018 um 0,9 Prozentpunkte gesunken. Die niedrigste Leerstandsquote wurde mit 1,65 % im Submarkt Airportcity Vienna registriert, die höchste mit 8,38 % im Submarkt Hauptbahnhof.

Wir werden Emma!

So wie die Wachspuppe Emma, werden wir ausschauen, wenn wir weiter exzessiv büroarbeiten. Na servas! Der Standard hat unlängst über das Projekte berichtet, das Video zeigt eindrucksvoll, wie verkrüppelt und fahl die Puppe daherkommt. Brrrrr!

KURZNEWS – Startschuss zur Bewerbungsphase der Bachelor- und Master-Studiengänge im Bereich Immobilienwirtschaft an der FHWien der WKW: Ab 8. Jänner 2020 können sich Interessierte um Studienplätze bewerben, die im Wintersemester 2020/2021 zur Verfügung stehen. Die Bewerbung ist bis einschließlich 11. Mai 2020 möglich.

Mietpreise steigen stetig

Der HousingAnywhere International Rent Index bestätigt für Q4 2019 einen anhaltenden Anstieg der Mietpreise. In teuren Immobilienmärkten wie London, Amsterdam und München hat sich dieser im Jahr 2019 verlangsamt, in Märkten mit niedrigerem Preisniveau war dies nicht der Fall: Vor allem Berlin, Barcelona, Madrid, Wien und Brüssel haben ein starkes Mietwachstum verzeichnet.

Hoteltrends: Holografie und Roboter

Willkommen in der Zukunft: Mit digitalen Services begeistern immer mehr Hotels ihre Gäste. Eingecheckt wird übers Smartphone, der Roboter liefert Snacks an die Zimmertür und der Geschäftspartner erscheint als Holografie im Meetingraum ? was nach Zukunftsmusik klingt, ist in vielen Hotels inzwischen Realität. Die Experten der TREUGAST Solutions Group haben digitale Innovationen zusammengestellt, die dem Hotelaufenthalt ein echtes Update verpassen.

Fotos: Koncept Hotels, Robotise, YOTEL New York, Shutterstock, 2019 Hilton, Shutterstock

KURZNEWS – docu tools kooperiert mit Q Point, einem Anbieter von digitalen Gesamtlösungen im Verkehrswegebau auf Basis von herstelleroffenen und systemunabhängigen Lösungen.

Gesucht: Baukulturgemeinden mit Boden-Haftung

Der LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2021 stellt den Umgang mit Grund und Boden in den Fokus kommunaler Entwicklung. Innovative Gemeinden können ab jetzt einreichen.

Bereits zum vierten Mal nach 2009, 2012 und 2016 holt LandLuft, der Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen, zukunftsorientierte Gemeinden Österreichs vor den Vorhang. Der LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2021 wird in Kooperation mit dem Österreichischen Gemeindebund und dem Österreichischen Städtebund an jene Gemeinden und Städte verliehen, die nachhaltig in die Lebensqualität vor Ort investieren – mit besonderer Berücksichtigung der kommunalen Boden- und Raumordnungspolitik.

„Im Zentrum des Baukulturgemeinde-Preises steht weniger das schöne Gebäude. Wichtiger ist, wie und in welchem Kontext es entstanden ist und welchen Beitrag es zur kommunalen Entwicklung leistet. Es geht uns um gelebte Baukultur und die Menschen, die sich für eine zukunftsfähige Ortsentwicklung einsetzten. Übrigens sind die Gemeinden in Summe der größte Bauherr im Land, sie beeinflussen also maßgeblich die baukulturelle Entwicklung Österreich.“

LandLuft-Obfrau Elisabeth Leitner
Der Baukulturgemeinde-Preis 2021 trägt das Motto „Boden g’scheit nutzen“. Einreichfrist: bis 23. 03. 2020
Preisverleihung: 21. 01. 2021

Mehr Infos hier

ESG als neuer Hype

Huch – da ist sie wieder, die Nachhaltigkeit. In neuen Kleidern. Jetzt kommt sie als ESG daher.

ESG steht für environmental, social und governance

In letzter Zeit gibt es immer mehr Aktivitäten und Pubilkationen zu dem Thema. Wie Compliance-Regeln finden sie sich schon als Werte-Gerüst wie Firmenflaggen auf Websites und Konzernfoldern. Beispielsweise so. Vermarkter wie Savills springen natürlich sofort auf, sie nennen es für 2020 eines der großen Themen. Ein recht gutes Dokument zum Thema gibt es von RICS, auch die MIPIM wird das Thema im März behandeln.

KURZNEWS – Im Jahr 2019 wurden in den deutschen Immobilieninvestmentmärkten insgesamt EUR 84,5 Milliarden investiert, berichtet CBRE. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres um 9% und der Umsatz des bisherigen Rekordjahrs 2015 um 7,7% übertroffen. Werden auch Immobilien aus Unternehmensübernahmen hinzugerechnet, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, waren es in Deutschland EUR 88,6 Milliarden.

Einheimische als Touristen

RR

Neue Marketing-Aktion der Wiener Hotels, um ihre Bilanzen zu verbessern: „Erlebe Deine Stadt“ wurde von Berlin abgekupfert, sie ermöglicht es Einheimischen, relativ günstig in Hotels der eigenen Stadt zu übernachten. „Die Wiener bekommen erstmals die Möglichkeit, von 11. auf 12. Jänner 2020 in einem der teilnehmenden 19 Premium-Hotels ab 118 Euro im Doppelzimmer inklusive Abendessen und Frühstück zu übernachten und die Stadt selbst als Tourist zu erleben“, heißt es in einer Aussendung. Einzelne Häuser würden auch zusätzliche Leistungen wie die Benutzung des SPAs oder eigene Veranstaltungen anbieten. In Berlin beteiligten sich in diesem Jahr bereits 82 Hotels, darunter 16 Häuser aus der Luxus-Kategorie, an der erfolgreichen Aktion. Die angebotenen 7.000 Betten waren innerhalb von nur zwei Tagen ausverkauft.

Es machen mit: Andaz Vienna Am Belvedere, Grand Hotel Vienna, Palais Hansen Kempinski, Ritz Carlton, SO/Vienna, Marriott Vienna, InterContinental Vienna, The Ring, Steigenberger Herrenhof, Topazz, Lamée, MGallery am Konzerthaus, Mercure Grand Hotel Biedermeier, Grand Ferdinand, Rainers Wien, Rainers Brunn am Gebirge, Novotel Wien Hauptbahnhof, Ibis Wien Hauptbahnhof und Daniels Wien.

Die Stimmung kippt

Die Ergebnisse des „RICS Global Commercial Property Monitor” (GCPM) für das dritte Quartal 2019 deuten auf eine leichte Stimmungseintrübung in weiten Teilen des Immobiliensektors hin. So haben unter anderem die Bedenken hinsichtlich der nachlassenden konjunkturellen Dynamik zugenommen. Das schwierigere gesamtwirtschaftliche Umfeld wurde jedoch in einigen Volkswirtschaften teilweise ausgeglichen durch geldpolitische Maßnahmen wie Zinssenkungen und eine Rückkehr zur quantitativen Lockerung.

Zwar verzeichnen die vom GCPM untersuchten Schlüsselindikatoren nur einen leichten Abwärtstrend, insgesamt gehen die Marktteilnehmer jedoch weiterhin von einer bevorstehenden Abschwungphase aus. Mehr als die Hälfte der Befragten aus den untersuchten Schlüsselmärkten geht davon aus, dass sich der Sektor entweder in einer Abschwungphase oder kurz vor einer Trendwende im aktuellen Zyklus befindet. Dieser Anteil hatte zuvor bei 40 Prozent gelegen. Auf der anderen Seite ist der Anteil derjenigen, die den Markt in einer Aufschwungphase sehen, auf ca. 15 Prozent gefallen und ungefähr 30 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass sich der Markt in der Hochphase des aktuellen Zyklus befindet.

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