Corestate stellt ihr gesamtes 17 Mrd. Euro-Portfolio in Deutschland auf Ökostrom um. Respekt!

Stadt und Zukunft

Strom vom Nachbardach beziehen und ein gemeinsam genutztes Lastenrad zum Einkaufen nutzen. Oder auf dem Flachdach gegenüber die Sonne genießen?

Von 14. September bis 1. Oktober 2020 lassen sich in einer Ausstellung in Wien-Ottakring und einer Reihe von Online-Events erleben, welche Mehrwerte in einer Stadt entstehen können, wenn die Grenzen von Gebäuden und Grundstücken überwunden werden. Praxis-Tipps für engagierte Bürgerinnen stehen ebenso auf dem Programm wie Online-Diskussionen zu Themen von Mobilität über Begrünung bis hin zur klimaneutralen Energieversorgung als Gemeinschaftsprojekt.

Coole Sache! www.pocketmannerhatten.at

Bild: renderei.at_Studio Mannerhatten

Innenstädte in Gefahr

Die Innenstädte seien infolge der Corona-Krise in großer Gefahr, ihre Attraktivität zu verlieren. Zu diesem Urteil kommt das deutsche Herbstgutachten 2020 des Rates der Immobilienweisen, der im Auftrag des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die Auswirkungen der Corona-Krise auf die verschiedenen Nutzungsarten untersucht hat. Die Förderkonzepte müssten in Zukunft viel treffsicherer sein. Krisengewinner, wie beispielsweise der Onlinehandel, sollten nicht unnötigerweise subventioniert werden. Trotz aller politischer Maßnahmen sind viele Unternehmen nachhaltig in ihrer Existenz bedroht. Das betrifft den stationären Einzelhandel in den Innenstädten ebenso wie die Hotellerie.

Homeoffice auf den Malediven

Für alle, die sich noch immer gegen das Homeoffice wehren: das wäre doch nicht so schlecht, das neue „Workation Package“ von The Nautilus Maldives. Mit Laptop entspannt auf der komfortablen Hängeschaukel liegen, mit Blick auf den Indischen Ozean arbeiten, in der Mittagspause am Hausriff schnorcheln gehen und zum Feierabend Yoga am Strand machen – das ist im privaten Bohemian Insel-Hideaway seit der Wiedereröffnung am 1. September 2020 möglich. Das Hotel wirbt mit voll ausgestatteten Arbeitsplätzen mit Meerblick, zu denen unter anderem eine dedizierte verschlüsselte Highspeed-WLAN Netzwerkverbindung sowie ein persönlicher Assistent gehören. Mei, da nimmt man auch die Zeitverschiebung bei den Zoom-Meetings in Kauf …

Das „Workation Package“ beinhaltet je nach Wunsch sieben bis 21 Übernachtungen in einem Beach House, Frühstück – alle Mahlzeiten werden ohne zusätzliche Kosten in die Villa gebracht – und die Transfers mit dem privaten Wasserflugzeug.

Außerdem sind eine Wellnessbehandlung für zwei Personen, ein Open Air Kino-Erlebnis mit BBQ-Dinner, eine geführte Schnorcheltour am Hausriff sowie eine private Aerial Yogastunde inklusive. Ein absolutes Highlight dieses Angebots ist die Möglichkeit, für eine Stunde von einer abgelegenen Sandbank aus zu arbeiten – ebenfalls mit Highspeed-WLAN.

Bei einem privaten Ausflug mit einer Luxusyacht wird für die Gäste zudem ein exklusives Weintasting veranstaltet. Während sie die Delphine im Sonnenuntergang beobachten, können sie selbst entscheiden, ob sie mit dem WLAN an Bord lieber E-Mails checken oder einfach den Moment genießen möchten.

Das „Workation Package“ kostet für zwei Personen 23.250 US-Dollar (ca. 19.670 Euro) für sieben Nächte, 27.850 US-Dollar (ca. 23.560 Euro) für 14 Nächte und 52.000 US-Dollar (ca. 43.980 Euro) für 21 Nächte. Muss man halt ordentlich verdienen, im Homeoffice …

Fotos: www.thenautilusmaldives.com

RE/MAX mit Logistikbericht

Da schau her, RE/MAX beschäftigt sich jetzt auch schon mit Logistik. Mit der Commercial-Schiene ist die ist der Brand ja ohnehin schon lange im Gewerbeimmobilienbereich engagiert. Jetzt stürzt es sich offensichtlich auch auf die zum Trend gewordene Assetklasse und bringt einen eigenen Logistikreport heraus.

Wiener Wohnungen werden kleiner

Während die durchschnittliche Fläche von gehandelten Wohnungen in Wien in den Jahren 2013 bis 2015 bei rund 76 m² lag, sind es im Zeitraum 2016 – 2019 nur noch etwas mehr als 73 m² – ein Rückgang von 4 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Analyse von willhaben und IMMOunited. „Wohnungen sind in Wien nach wie vor äußerst begehrte Kaufobjekte. Die Tatsache, dass die Durchschnittsfläche kontinuierlich sinkt, die Kaufpreise jedoch zumeist zulegen, beweist das deutlich“, hält Judith Kössner, Head of Immobilien bei willhaben, fest. „Trotzdem gibt es bei genauerer Betrachtung teilweise große Unterschiede zwischen den einzelnen Bezirken.“

Die im Durchschnitt kleinsten Wohnungen verzeichnete laut Untersuchung Wien Ottakring. Der 16. Bezirk wies eine mittlere Fläche von 60 m² auf. Im Zeitraum 2013 – 2015 waren es noch 72 m². Das ergibt einen überproportionalen Rückgang von 16 %. Nur in zwei
weiteren Stadtteilen ist die Fläche fast ebenso stark geschrumpft: Im 8. Bezirk gab es einen Rückgang von 15 %, im 3. Bezirk waren es 13 %. Weitere unterdurchschnittliche Flächenwerte finden sich derzeit im 15. (62 m²) und 20. (63 m²) Bezirk. 

SES setzt ihren Centern Solaranlagen auf

Wie bereits auf dem Dach des SES-Shopping-Centers MURPARK in Graz, erzeugt nun auch das von SES betriebene oberösterreichische Shopping-Center WEBERZEILE in Ried seinen eigenen umweltfreundlichen Sonnenstrom. In der vergangenen Woche nahm SES Spar European Shopping Centers eine 520-kWp-Photovoltaik-Anlage am Dach des Centers in Betrieb, die jährlich circa 500.000 Kilowattstunden sauberen Strom für den Eigenbedarf produziert und rund 128 Tonnen CO2 einspart. Die Photovoltaik-Installation auf der WEBERZEILE ist die bislang größte des Betreibers SES und ist das Vorzeigeprojekt für weitere Solaranlagen auf den Dächern der SES-Shopping-Center in ganz Österreich.

Fotos: SES/Franz Kaufmann, WEBERZEILE

Innenstadt bleibt Innenstadt

Der Erste Wiener Bezirk ist nach wie vor ein spezieller Ort, um zu wohnen. Das zeigen die nach wie vor starke Nachfrage sowie die Zahl der Kaufabschlüsse für Immobilien in der Innenstadt, so die aktuelle Ausgabe des „Wohnungsatlas“ von Otto Immobilien. Allein in den ersten sieben Monaten 2020 wurden bereits 60 Wohnungen in der Innenstadt verkauft – um 17 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Auch vom Transaktionsvolumen her weist das Jahr 2020 mit einem verbücherten Transaktionsvolumen von 85 Mio. Euro (+10 % im Vergleichszeitraum) schon jetzt auf ein starkes Gesamtjahr hin. „Das Jahr 2020 zeichnet sich trotz Corona Pandemie bereits Ende Juli als weiteres starkes Verkaufsjahr ab“, freut sich Michaela Orisich, Team­leiterin Wohnen Prime bei Otto
Immobilien. Die meisten Transaktionen gab es dabei im Schottenviertel, die wenigsten im Stubenviertel. Das jährliche Transaktionsvolumen in der City beträgt im Durchschnitt rund 120 Mio. Euro. 

Erwartungen an Makler 1

Ergebnisse einer Studie von Engel & Völkers AG, durchgeführt von Forsa, bei der 1.008 nach einem Zufallsprinzip ausgewählte Immobilienbesitzer befragt wird.

Erholung in Sicht

Die meisten Sektoren auf den gewerblichen Immobilienmärkten werden sich bereits in diesem Jahr leicht und im Jahr 2021 stärker erholen – allerdings etwas langsamer als die gesamte Wirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt CBRE. Wobei ich ja meine, dass die Immomärkte ohnehin nicht so schlimm beinander sind, verglichen mit anderen. Kulturschaffender möchte etwa nicht sein, auch die Tourismusbranche hungert. Naja, trotzdem gut, wenn die Immobilien wieder Fahrt aufnehmen. Die meisten Sektoren auf den gewerblichen Immobilienmärkten würden sich also bereits in diesem Jahr leicht und im Jahr 2021 stärker erholen – allerdings etwas langsamer als die gesamte Wirtschaft.

***KURZNEWS ***
Die Wohnsalon Immobilien GmbH freut sich über Neuzugang: mit Barbara Reithofer-Jaklin konnte ab September eine neue Kooperationspartnerin gewonnen werden. Weiters wird das siebenköpfige Team seit Sommer von Victoria Stumvoll unterstützt.

New York: Markt in der Krise

New York City gehört zu den teuersten und attraktivsten Wohnstandorten der Welt. Mit 8,5 Millionen Einwohnern ist die pulsierende Metropole am Hudson River die größte Stadt in den USA. Durch das Coronavirus ist der Immobilienmarkt im „Big Apple” zeitweilig zum Stillstand gekommen. Die wirtschaftliche Unsicherheit führt derzeit naturgemäß zu Zurückhaltung bei Käufern und Investoren. „Die Marktaktivitäten sind abgeschwächt. Kunden, die jedoch gegenwärtig am Markt agieren, haben ernste Kauf- bzw. Verkaufsabsichten und treffen Entscheidungen für Vertragsabschlüsse sehr schnell. Aufgrund der aktuellen Lage rechnen wir mit einer kurzfristigen Seitwärtsbewegung der Preise in allen Marktsegmenten, bevor sie sich langfristig wieder auf hohem Niveau stabilisieren werden. Für Luxusimmobilien, die hingegen alle geforderten Ausstattungsmerkmale und Standortfaktoren bedienen, erhalten wir weiterhin eine Vielzahl von Anfragen“, erklärt Stuart Siegel, Geschäftsführer von Engel & Völkers in New York City.

Foto: Engel & Völkers Market

Tschüss Schreibtisch! Das Firmenbüro der Wissensgesellschaft ist Tanzfläche für Ideen, privates Kaffeehaus, Förderraum für Kommunikation und Ideen.

(nur damit ich das mal festgehalten habe und in ein paar Jahren darauf verweisen kann, wenn es alle für selbstverständlich halten).

Qualität wichtiger als Rendite

s REAL und Wohnnet präsentierten heute die Ergebnisse der jährlichen Wohnstudie. Hier ein paar Ergebnisse daraus:

„Wohnqualität kommt jetzt eindeutig vor Renditeüberlegungen, Investition in Sachwerte und Werterhalt geben persönliche Sicherheit in unsicheren Zeiten.“

Fast drei Viertel der Immobiliensuchenden, nämlich insgesamt 73 %, wollen Eigentum erwerben. Ein Grundstück suchen dabei 12 %, eine Eigentumswohnung 30 %, und ein Haus wollen 31 % kaufen. Diese Präferenz hat sich in Corona-Zeiten und im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert, ist aber in den letzten Jahren zunehmend wichtiger geworden (2018: 67 %; 2017: 62 %; 2016: 53 %). Einen leichten Unterschied gibt es bei den angegebenen Motiven für den Eigentumserwerb: Wichtiger wurden demnach, dass keine monatliche Miete mehr zu bezahlen ist und dass es keine Übersiedlungen mehr benötigt.

Signifikant weniger wichtig nach dem Shutdown wurden hingegen die Themen Geldanlage und Wertsteigerung (20 % vs. 9 %) und die Vorsorge für das Alter (18 % vs. 15 %). „Die Menschen haben nach dem Shutdown vermehrt ihre aktuelle Wohnsituation hinterfragt und sich über Verbesserungspotenzial Gedanken gemacht,“ weiß Michael Pisecky, Geschäftsführer von s REAL Immobilien. „Wohnqualität kommt jetzt eindeutig vor Renditeüberlegungen, Investition in Sachwerte und Werterhalt geben persönliche Sicherheit in unsicheren Zeiten.“

Mieten wollen hingegen stabile 27 % der Immobiliensuchenden, wobei hier die aktuelle Lebensphase als Motiv nach dem Shutdown eine erhebliche Steigerung erfahren hat, nämlich von 32 % auf 40 %.

Stadt oder Land?

Verliererin der Corona-Krise ist eindeutig die Bundeshauptstadt. Wollten davor noch 34 % unbedingt nach Wien, waren es danach nur noch 25 %. Die Landeshauptstädte blieben dagegen einigermaßen stabil bei den Wohnwünschen (15 % vs. 16 %), ein wenig beliebter wurden kleinere Bezirksstädte (12 % vs. 16 %). Ländliche Idylle suchten vor Corona 39 % der Befragten, danach waren es 43 %. Rechnet man hier die Bezirkshauptstädte dazu, wollen fast 60 % der Teilnehmenden an der Umfrage weg aus den größeren Städten.

Von einer großen Stadtflucht kann man aber noch nicht sprechen, zu gering sind hier – noch – die Verschiebungen in den Präferenzen. Dauert die Corona-Krise hingegen noch länger an, könnte es hier ein Umdenken in der Bevölkerung geben. Am Beginn der Krise alternativloses Homeoffice für viele Beschäftigte könnte sich für Firmen als gute Möglichkeit entpuppen, flexible Arbeitszeiten und –orte für ihre Angestellten zu ermöglichen und damit einen Umzug aufs Land attraktiver und mit dem Lebensumfeld vereinbar zu machen.

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