Investoren nehmen immer mehr Risiko

Hauptergebnisse einer aktuellen Investorenbefragung von Brickinvest:

• Deutliche Zunahme der Risikoakzeptanz von Gewerbeimmobilien-Investoren, insbesondere in Deutschland
• Großbritannien wird als Zielmarkt wieder am häufigsten genannt, jedoch nur noch von weniger als 30 Prozent der Befragten
• Interesse an A-Standorten geht zurück, B-Städte und regionale Märkte rücken immer stärker in den Fokus
• Kapitalwachstum bleibt mit deutlichem Abstand das dominierende Anlageziel

DE_brickvest-barometer-Q4-2017Grafik: Brickinvest

Weltweite Urbanität auf der MIPIM

Urbanität_MIPIMDie MIPIM gab das zentrale Thema der Messe für 2018 bekannt: die weltweite Urbanität soll umfassend thematisiert werden.

Die Ausweitung des städtischen Raums verändert die Landkarten der Welt und trägt dazu bei, dass sich die Wirtschaftsmacht von der Länderebene auf die Ebene der Städte verlagert. Auf der 29. MIPIM wird es daher sowohl um die Zukunft des städtischen Lebens gehen als auch um die Frage, wie sich diese Veränderungen auf die Strategien innerhalb der Immobilienbranche auswirken werden.

Im Konferenzprogramm der MIPIM widmet man sich dem gewählten Thema, indem die folgenden drei Fragen gestellt werden:

  • Wie wird das Leben in der Stadt im Jahr 2030 oder 2050 aussehen?
  • Welche neuen Regeln werden in einer von Städten dominierten Welt für Investitionen und für die Immobilienentwicklung gelten?
  • Was sind die besten Strategien für den Bau zukünftiger Städte in einer globalisierten Welt?

Apartment der Zukunft

37628373575_cc12925388_zDen Anstoß für das nun tatsächlich realisierte „Apartment der Zukunft“ lieferte die 2015er Ausgabe der SO!APART, auf der Betreiber, Projektentwickler und Investoren in zwei Workshops den ersten Entwurf für ihre Zukunftsversion des temporären Wohnens erarbeiteten. Das positive Feedback spornte den Initiator Apartmentservice und die Projektpartner von JOI-Design, iHaus und G&S planwerk an, die Co-Creation auszuweiten. So hat das Entwicklerteam die Workshop-Ergebnisse mit Erfahrungswerten und Auswertungen von Experten-Interviews kombiniert und die Erkenntnisse in Form zweier Apartments in die Realität übersetzt. Multifunktional, praktisch und flexibel ausgestattet, galt es bei beiden Visionen, auf begrenzter Fläche möglichst auf nichts verzichten zu müssen:

Das Studio mit 28 Quadratmetern verfolgt mit dem comic-haften „Superhero-Stil“ ein sehr starkes Design-Konzept. Es richtet sich an eine jüngere Zielgruppe, die es liebt, ihre Erlebnisse mit einer weltweiten Community zu teilen und sich selbst immer wieder neu zu inszenieren. Das Studio greift diese Entwicklung auf. Die Farbkombination in den Primärfarben Rot, Gelb und Blau, in Kombination mit Comic-Illustrationen und vielen weiteren Gimmicks, schafft „instagramable moments“ und regt zur Interaktion an. Ein weiterer Schwerpunkt ist die geschickte Anordnung der verschiedenen Wohnbereiche Kochen und Essen, Arbeiten und Entspannen sowie Erholung und Schlafen auf kompaktem Raum. Obwohl der Zuschnitt dem eines Hotelzimmers entspricht, sind die Raumfunktionen klar dem Wohnen und nicht dem Übernachten verpflichtet. So sind vielfältige Möglichkeiten für Stauraum integriert. Gleichzeitig ist das gesamte Studio intelligent gesteuert. Die stufenlose Einstellung von Helligkeit und Lichtfarbe zum Beispiel sorgt für individuelles Wohlbefinden, USB-Steckdosen sind an verschiedenen Stellen installiert, und ein „Switch-Off-Schalter“ stellt sicher, dass Bewohner auf Wunsch mit einem Klick komplett offline gehen können.

24643066388_13d0bba9f1_zDas One-Bedroom-Apartment – die Variante für anspruchsvolle Individualisten – ist mit seinen 40 Quadratmetern unterteilt in fünf Zonen: Den Eingangsbereich, die Küche, das Bad mit separatem WC sowie den Wohn- und den Schlafbereich inklusive Ankleideraum. Durch diese Zonierung sind die privaten Rückzugsräume optisch abgetrennt, was dem Bewohner die Möglichkeit gibt, den kleinen Gesamtraum für verschiedene Situationen, wie Gästebesuch oder Meetings, zu nutzen. Die Zielgruppenanalyse mündet hier in einem ganz eigenen Designansatz, der sich deutlich von dem des Studios unterscheidet. In einer Welt, die sich immer schneller verändert, wächst das Bedürfnis nach einer eigenen Identität, was sich unter anderem im Verlangen nach einem individuellen, die Persönlichkeit spiegelnden Zuhause niederschlägt. Daher bietet das Apartment eine hochwertige, moderne und zugleich zurückhaltende Basis mit Raum für die eigene Design-Note. Zudem steht hier eine multifunktionale Ausrichtung des Interieurs im Fokus. So sind zum Beispiel Teile der Esstischplatte nach oben umklappbar, wodurch der untere Teil als Schreibtisch genutzt werden kann. Für weitere Gäste können zusätzliche Hocker zum Sitzen unter der Bank hervorgezogen werden, und auch die Designküche ist mit praktischen Features versehen, wie einem der automatisch über einen Sensor gesteuerten Abfallauszug oder einem im Sockel der Küche integrierte Staubsauger und Oberschränken mit Hebeliftsystem, das den Raum bis zur Decke effizient und bequem erschließt.

Das „Apartment der Zukunft“ in der ApartmentBase 4.0 in der Heinrich-Hertz-Straße 3 in 59423 Unna ist jederzeit nach Voranmeldung zu besichtigen. Für Terminvereinbarungen steht Christoph Gores von G&S planwerk unter 02871-21 868 0 oder per E-Mail unter info@gs-planwerk.de zur Verfügung.

Fotos: HAFENCITYSTUDIOS

Veränderungen am Investmentmarkt

Umfrage unter den TOP 100 Multi Asset Managern:

57% der befragten Asset Manager erwarten ein Auftreten von Real Estate ETF´s auf dem deutschen Markt im Zeitraum zwischen 2019-2022, lediglich 13% sehen hier keine Produktpositionierung.

Insbesondere Real Estate Secondaries und Real Estate Multi Manager Fonds scheinen eine künftige Anlagealternative darzustellen. 20 % der Befragten sehen eine Allokationsquote von ca. 4 – 6 % in Real Estate Secondaries, 7,7 % ebenfalls in Real Estate Multi Manager Fonds.

Auch die Anlageform Private Equity würde im Falle eines Leitzinsanstiegs von einer Anpassung profitieren und einen bis 10% höheren Anteil in der Allokation von Investoren einnehmen. Hierbei liegt die Renditeerwartung jenseits  der 10%.

Exchange Traded Funds widerfahren eine Anpassung von 5% in den Asset Allokationen und performen mit einer durchschnittlichen Rendite von 3%.

Quelle: Catella Market Tracker

Neue Akquise-Plattform

… und wieder was Neues im Internetz :-) Eine neue Platform, ähnlich wie die ImmoMarie, wendet sich speziell an Wohnungsabgeber im Raum Wien. Hinter den “Wohnungsmacher” stecken drei Immobilienprofis (Ewa Karatzis, Friedrich Csörgits, Dieter Rapp) die über den neuen Kanal Objekte kaufen, dann sanieren und über den Makler Aprom wieder verkaufen wollen. Zudem bieten die Wohnungsmacher Firmenbeteiligungen an Projektgesellschaften an (ab 20.000 Euro Ticketgröße).

Finanzierungsalternativen

Zum ersten Mal gibt es bei Home Rocket eine Gewerbeimmobilie als Crowd Funding-Angebot. Beteiligen kann man sich beim Kapfenberger Einkaufszentrum ece. Wie immer gilt natürlich: Im negativen Falle des Falles hat die Crowd die schlechtesten Karten ihr eingesetztes Kapital wieder zu bekommen. Experten sind sich ohnehin uneinig über den Sinn solcher Crowd-Beteiligungen. Fest steht aber auch, dass Banken flexibler werden müssen, um nicht von FinTechs und Online-Plattformen überholt zu werden – siehe aktuelles IW-Gutachten dazu –, und dass immer mehr bankenfremde Alternativen zur Finanzierung beitragen. Das zeigt auch ein Ergebnis der eben erschienen Emerging Trends-Studie von PwC und Urban Land Institute.

Finanzierungserwartungen_2018

Alles über BIM

B100316Alle reden davon, keiner tut es: BIM – Building Information Modeling. BIM basiert auf einem intelligenten digitalen Gebäudemodell, das allen Projektbeteiligten – vom Architekten und Bauherrn über den Haustechniker bis hin zum Facility Manager – ermöglicht, gemeinsam an diesem integralen Modell zu arbeiten und dieses zu realisieren. BIM verspricht Effizienz, keine Schnittstellenprobleme, Kostenreduktion und eine bessere Ressourcenplanung. Die heimische Bauwirtschaft ist interessiert – aber vorsichtig.

BIM-Vorreiter und anerkannte Praktiker informieren in dem neuen Buch BIM – Digitale Revolution und ihre Grenzen von der Theorie bis zu praktischen Erfahrungen, wie man mit den Herausforderungen umgeht. Konzipiert und aufbereitet hat das Werk die erfahrene Journalistin Gisela Gary.

Das digitale Hotelzimmer

Hotel der ZukunftWie das „Internet of Things“-Hotelzimmer aussehen könnte, damit beschäftigt sich Marriott derzeit gemeinsam mit den Firmen Samsung und Legrand in einem Projekt namens IoT Guestroom Lab. Dabei soll untersucht werden, wie verschiedene Geräte, Apps und Systeme so miteinander kommunizieren, dass der Aufenthalt angenehmer gestaltet wird. In einer Aussendung heißt es: “Die Technologie im IoT Guestroom Lab ermöglicht es beispielsweise, einen virtuellen Assistenten um einen Weckalarm zu bitten, Yoga-Übungen an einem Ganzkörperspiegel zu zeigen, zusätzliche Reinigungsdienste anzufragen oder mit einer im Gästeprofil gespeicherten Wunschtemperatur zu duschen – alles per Sprache oder App.”

Nach einer dreimonatigen Testphase des Labs wollen die Unternehmen das Feedback analysieren. Für Gäste sollen die Technologie-Elemente dann innerhalb der nächsten fünf Jahre in den Hotelzimmern erlebbar sein.

Foto: Marriott International 

Neue TGA-Veranstaltung in Wien

bta reed“BTA Building Technology Austria“ heißt das neue Baby der Reed Messe, das Hybrid aus Kongress, Messe und Networking-Veranstaltung wird im Herbst 2018 zum ersten Mal stattfinden und ist als B2B-Event konzipiert.

Datum: 12. und 13. September 2018, Infos hier.

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