Der Kunstsupermarkt hat wieder offen!

ZwischennutzungEine der besten Zwischennutzungen ist wieder da: der Kunstsupermarkt in der Mariahilfer Straße. Bis Ende Jänner 2018 sind dort mehrere tausende Werke von 90 Künstlern zu bewundern – und ausgesprochen fairen Preisen zu kaufen. Das Gebäude gehört der S IMMO AG, die die Räumlichkeiten jedes Jahr dem Projekt im Rahmen eines CSR-Programms zur Verfügung stellt.

„Der Kunstsupermarkt ist eine wirklich gelungene Idee, Kunst und Künstler mit Interessierten zusammenzubringen. Daher freuen wir uns besonders, diesem Projekt bereits zum elften Mal in Folge ein Zuhause geben zu können.“

Friedrich Wachernig, Vorstands der S IMMO AG

Foto: Kunstsupermarkt

Ex-IVD Vize geht zu McMakler

Axel_Kloth geht zu McMaklerDas hat Symbolkraft: Der ehemalige Vizepräsident des deutschen Immobilienverbands (IVD) geht zu McMakler. Als Gesellschafter will sich Axel Kloth vor allem in strategische Dinge mehr einbringen. Teil des Beirats ist er schon seit letztem Jahr.

Ein starkes Zeichen ist das vor allem deswegen, weil McMakler die Digitalisierung lebt. Es ist das aus meiner Sicht am besten funktionierende Hybridmodell, in dem menschliche Diensteistungen mit digitalen Strukturen verbunden werden. Das Unternehmen ist das am schnellsten wachsende Maklerhaus Deutschlands, es hat über 200 Mitarbeiter, mehr als die Hälfte davon sind eigene Makler. In Deutschland hat McMakler bereits 50 Standorte, Österreich gilt wie berichtet als weiterer Zukunftsmarkt.

Foto: McMakler

Günstiger zur Future: Proptech

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Nächste Woche findet die große, international top besetzte Proptech-Konferenz in Wien statt. Leser der immobranche erhalten 10 Prozent Rabatt.

Wie machen Sie das? Einfach bei der Buchung unter www.futureproptech.at im Feld „Enter Promotional Code“ den Code IMMOBRANCHEminus10 eintragen.

Aus welchen Fenstern sehe ich die Karlskirche?

karlskircheEine Frage, die sich kaum einer stellen traut, denn wer soll schon eine Antwort darauf kennen?

Mittels digitaler Bildtechnik ist das keine Zukunftsmusik mehr. Denn zum einen könnten gut gemachte Innenaufnahmen im Rahmen der 3D-Vermarktung solche Fragen beantworten. Bei picmyplace werden zum Beispiel die Aussichten aus dem Fenster vom Profifotografen mit aufgenommen (normalerweise befinden sich bei Laienaufnahmen ja nur weiße, überbelichtete Flecken in diesem Bereich).

Eine Antwort auf die Aussicht liefert aber auch das Vermessungsbüro Meixner. Hier kann man sogar die Aussicht aus noch nicht gebauten, sondern geplanten Fenstern simulieren! Basis dafür ist das interaktive 3D Stadtmodell von Wien, das angeblich eine Genauigkeit von 10 cm aufweist.

Auch umgekehrt geht das: Von wo aus ist das eigene Gebäude sichtbar? „Gerade bei größeren Bauprojekten kann unser System als einziges System weltweit objektiv Sichtbarkeiten simulieren und so eine gewisse Rechtssicherheit schaffen. Wir konnten so unseren Kunden bei der Einreichung von Projekten behilflich sein und etwaige Bedenken von Seiten der Stadtplanung frühzeitig ausräumen“, heißt es aus dem Vermessungsbüro.

„Für 2017 prognostizieren wir aktuell eine Vermietungsleistung von ca. 200.000 m2 im Gesamtbestand und rechnen damit noch mit einem spannenden Schlussquartal. Der quantitative Anstieg der Vermietungsleistung wird sich auch 2018 bemerkbar machen.“

Thomas Schanda, Leiter Market Research bei EHL Immobilien

Der neue Immobilien-Marktplatz für Kooperation

Lange wurde darüber gemutmaßt, was denn die Plattform des immobilienrings, der WKO, und des ÖVI wirklich können wird. Am Bundesimmobilientag in Salzburg wurde sie einerseits vorgestellt, heute vom immobilienring auch der Presse. MLS (Multi Listing System) heißt sie nicht, von Sharing-Plattform ist die Rede, wie wohl man sagt, das MLS sei das Vorbild.

Die Plattform wird Daumen mal Pi 100.000 bis 150.000 Euro in der Erstellung kosten und soll im März 2018 in einer Betaphase starten, dann wird sich weisen, wie weit sich Makler auch zu einer Zusammenarbeit bekennen und sie als Chance verstehen, denn eines ist klar: Wenn die Plattform lediglich als Vertriebskanal für schwierig vermittelbare Objekte gesehen wird, dann darf man sich über ihren Lebenszyklus Gedanken machen.

Business agreement handshake at coffee shop

Denn genau das wäre die Grundidee: alle eigenen Objekte dem Markt und den anderen Maklern zugänglich zu machen, und daher die Nachfrage schneller und effizienter zu bedienen. Wenn auch die Provision geteilt wird, mehr Geschäft in weniger Zeit macht  für alle Sinn. Georg Spiegelfeld vom immobilienring: “Makler mit einer übergreifenden, transparenten Zusammenarbeit könne nur gewinnen. Alleingänge bringen keinen dauerhaften Erfolg.”

In die Plattform spielen die Makler also die Objekte ein teilen diese Daten mit ihren Kollegen und auch den suchenden Konsumenten werden diese Infos zugänglich gemacht.

Die Praxis wird jedenfalls spannend:

Wer der großen Befürworter wird nicht (all) seine Objekte in die Datenbank spielen?

Ziel für Wien wären 60 bis 70 Prozent der Wohnungen in der Datenbank zu haben, meint Spiegelfeld heute. Positiv außerdem: Inserate auf dem neuen Markplatz seien jedenfalls von seriösen Maklern, denn Missbrauch oder zweifelhafte Makler würden nicht zugelassen werden. Hierfür wird auch einen eigene Schlichtungsstelle gegründet. Ein Argument für das Einspeisen wird wahrscheinlich der Preis werden, denn die von WKO, ÖVI und immobilienring gemeinsam noch diesen Herbst zu gründende Gesellschaft wird nicht gewinnorientiert sein.

Weiters interessant:

Was sagen die bestehenden Plattformen wie willhaben, immoscout24 etc.?

Denn würde die neue Plattform funktionieren, bedeutet das ziemlich sicher Umsatzrückgänge für herkömmliche Marktplätze. Bei ImmobilienScout24 gibt man sich vorerst gelassen und komentiert die neue Plattform auf meine Anfrage so: „Wir sehen neue digitale Ansätze als Belebung des Marktes. Solch ein frischer Wind belebt die Digitalisierung des Marktes und liefert Mehrwerte für viele Beteiligte.“

Profis ja, aber welche?

Im Nachhinein ist man immer gescheiter – aber was würden private Bauherren anders machen? Das fragte eine Studie des deutschen Beraters Almondia ab.

171012 PI Unterstützung Grafik 1OK, größer geht immer. Was dann auf Platz zwei kommt, überrascht ein wenig und dann doch nicht. Warum nicht? Weil erstens Almondia genau solche Beratung macht und daher so ein Ergebnis rausposaunt und zweitens – das ist meine Meinung – weil es nicht klar ist, wer wirklich ein Profi ist. Klar, das sollte etwa ein Architekt oder Baumeister können, sie sollten einen Häuselbauer durch den ganzen Prozess führen. Aber woher weiß der Endkunde, wer das wirklich gut kann und macht? Noch immer ist dieser Prozess einer der unklarsten, die ich kenne. Zu viele Köche, zu viele Einflüsterer, zu viele Hersteller, die um die Gunst des Bauherren buhlen. Selbst im B2B Bereich herrscht ja oftmals Unsicherheit.

Das gleich gilt für die Auswahl des Bauträgers, weshalb meiner Meinung nach auch Platz drei logisch ist. Jedenfalls: Es gibt noch viel Potenzial zur Professionalisierung.

Studiengang Digital Real Estate Management

Eines hat die EXPO REAL sicher gezeigt: Proptechs und Digitalisierung stehen ganz oben auf der aktuellen Hitliste. Die renommierte IREBS hat nun einen fünftägigen Studiengang für das Thema parat. Sie startet das Intensivstudium Digital Real Estate Management am 26. Februar 2018 in Eltville bei Frankfurt. Die Studiengebühr beträgt 5.450,- Euro netto. Weitere Infos dazu hier.

Flexibilität und Kreativität – Zutaten für erfolgreiche Developements

Hypotirol 1Tja, das war schon spannend: Auf Einladung der Hypo Tirol Bank diskutierten Martin Lenikus (Chairman Unternehmensgruppe Lenikus), Friedrich Wachernig, (Vorstand S IMMO) und Alexander Weiß (Vorstand Hypo Tirol Bank) über den Wiener Immobilienmarkt. Auf meine Frage, ob es denn nicht irgendwann an neuen, zuziehenden Unternehmen fehlen werde, damit neue Büroflächen absorbiert werden, meinten die Experten unisono: Nein, das wäre wohl nicht das Problem, denn die Dynamik innerhalb von Corporates bleibe bestehen. Unternehmen wollten mehr Flächeneffizienz und im War for Talents auch eine moderne Arbeitsumgebung bieten. Das Gebot der Stunde laute daher, neue Gebäude so flexibel wie möglich zu bauen, um auf neue Trends reagieren zu können.

Schnelligkeit gewinnt

Hypo3Schnelle Reaktionszeiten als Wettbewerbsvorteil sieht Martin Lenikus auch als Vorteil, den ein österreichischer Hotelentwickler gegenüber globalen Konzernen hat. Kreative Lösungen und neue Konzepte lassen sich im kleinen Rahmen leichter umsetzen, so Lenikus, der schon allein mit der Rooftop-Bar des Lamée (siehe Bild unten) den Beweis dafür angetreten hat. Ähnlich gepolt zeigte sich Alexander Weiß: Als kleine Bank könnten sie viel flexibler und individueller Immobilien finanzieren. Das tun sie übrigens in Tirol – und in Wien, die Bundeshauptstadt wurde in den letzten Jahren zu einem wichtigen und stabilen Markt für die Tiroler.

Als in fast allen Assetklassen spannenden Markt sieht auch Friedrich Wachernig die österreichische Bundeshauptstadt. Bloß: Es gibt halt zu wenig Objekte, die letzlich für die Investitionsstrategie der S Immo in Frage kommen. Berlin bot im Vergleich vor einigen Jahren richtig gute Chancen, da schlug die S Immo auch zu – die damaligen Kritiker dürften angesichts der Wertsteigerungen wohl nicht mehr laut sein.

Hypo2

 

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