“Aufgrund der Same-Day-Zustellung werden 60 % des Einzelhandels verschwinden.”

- Alanus von Radecky, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, am Immobilienforum Wien

Endlich: Ein Co-Working Center für Wien!

_MG_3835Places_LondonEndlich kommt ein professioneller Anbieter für Co-Working Flächen nach Wien. Im Mai soll eine Filiale des international operierenden Anbieters Spaces im Orbi Tower eröffnen und gleich fünf Ebenen bespielen! Das ist eine Gesamtfläche von gut 4.000 m2. Es soll alles geben, was man für das moderne Arbeiten braucht – kleine und große Räume, lässige Atmosphäre und Räume zum Konzentrieren. Der Austausch unter den Mietern soll aber wie bei wework dezidiert gefördert werden – „betreutes Netzwerken“ nennt es Spaces :-)

Die “Mitgliedschaft” bei Spaces beträgt ab 249 Euro pro Monat. Damit kann man – theoretisch – alle anderen Spaces in anderen Städten auch nutzen. Das Unternehmen wurde u.a. von Martijn Roordink 2008 in Amsterdam gegründet und vermietet mittlerweile an über 1.500 Unternehmen Raum.

Fotocredit: Spaces

Frauen suchen

Frauen

Laut Deutscher Bank sind 60 Prozent der Immobiliensuchenden in Deutschland sind Frauen und in Österreich scheint es nciht viel anders zu sein. Mehr als zwei Drittel der Suchenden seien weiblich, stellt eine Analyse von findmyhome fest. Zumindest lässt sich das für die monatlich über 350.000 Suchenden auf der Immobilienplattform feststellen.

„Frauen sind die größte Zielgruppe am Immobilienmarkt. Auch wenn die Entscheidung in vielen Fällen gemeinsam mit dem Partner oder Mitbewohner getroffen wird – sie sind diejenigen, die die Vorauswahl treffen. Ihre Vorlieben prägen das Angebot“,

so Bernd Gabel-Hlawa, Geschäftsführer der Immobilienplattform FindMyHome.at.

Reinigung 2.0

bad

Waschraum 2.0! In Waschräumen und Sanitäranlagen in gewerblich genutzten Immobilien können schon heute mittels smarter Produkte und Services Effizienz- und Qualitätssteigerungen erzielt werden. IoT lässt grüßen. Bei manchen ist es schon normal, dass Füllstände aller in Waschräumen befindlichen Spender für Seife, Handtücher, Toilettenpapier ebenso mit elektronischen Meldesystemen für Füllstand und Energieverbrauch ausgestattet sind wie Mülleimer. Die Menge der abgegebenen Verbrauchsmaterialien wird analysiert, Versorgungsengpässe gehören der Vergangenheit an. Durch die intelligente Vernetzung herrscht ein hohes Maß an Transparenz bei Verbrauchsmaterial und Waschraumnutzung.

Der Nutzen: Facility Manager können effizienter steuern, Prozesse effizienter gestalten und darüber hinaus die Zufriedenheit von Gästen und Mitarbeitern erhöhen. Mit dem hohen Mehrwert, der aus der konsequenten Anwendung dieser Möglichkeiten gezogen werden kann, beschäftigt sich ein aktuelles Whitepaper von Lünendonk. Es kann kostenfrei hier downgeloaded werden.

GVA nun wieder GVA

Na das ist ein hin und her. Jetzt haben sich Apleona (vormals Bilfinger Berger) und GVA nun doch wieder getrennt. Oder: wurden getrennt, von deren Mutter nämlich (EQT aus Schweden). GVA ist vor allem in Großbritannien ein starker Immoberater und Dienstleister, ähnlich wie bei uns CBRE, JLL, EHL etc. 2014 hat wurde GVA dann von Bilfinger Berger geschluckt, die wiederum verkauften ihre Immobilien-Geschäfte an die Schweden ab. Jetzt jedenfalls sollen Apleona und GVA parallel als Marken existieren.

Immobilien als Booster bei M&A

Skytower 1100 Wien (1)Immobiliendeals befeuern den M&A Markt in Österreich, so eine Analyse von EY. 346 Übernahmen mit österreichischer Beteiligung gab es im letzten Jahr – ziemlich gleich viele wie 2016. Allerdings floß deutlich mehr Geld: 2017 wurde um 17,7 Milliarden Euro gemergt, 2016 waren es nur 10,7 Milliarden Euro. Einen Mega-Anteil dabei machen Immobilien-Unternehmen aus, zwei Deals im Konkreten. Die Übernahme der BUWOG fällt mit satten 5,6 Milliarden Euro auf (das wäre nach der Bank Austria-Deal 2006 die zweitgrößte Übernahme mit österreichischer Beteiligung aller Zeiten), und der Galeria Kaufhof-Deal inklusive der Kaufhof IMmobilien durch die SIGNA Holding schlägt mit 3 Milliarden Euro zu Buche.

Foto: BUWOG

Land statt Stadt!

lake-wolfgang-2943777_1280Meine Rede! Im Zuge des unreflektierten Nachplapperns vergessen wir vor lauter Urban-Begeisterung, dass dabei die ländliche Region zunehmend zur Problemzone wird. Und wir denken nicht mit, dass etwa eine Breitbandanbindung oder autonomer Verkehr derzeit scheinbar abgelegene Orte wieder aufpeppeln könnten. Die RICS hat sich jedenfalls des Themas angenommen und einen 8-Punkte Plan mit dem Titel “Ländlichen Raum stärken – Metropolregionen entlasten” erstellt. Die Inhalte:

1. Grundlagen bereitstellen: Breitbandversorgung und Mobilfunk ausbauen

2. Ländliche Räume erhalten: Wichtige Infrastrukturen sichern

3. Aufenthalts- und Lebensqualität steigern: Ortskerne revitalisieren und Zentren stärken

4. Identität durch Immobilien stiften: Gesicht zeigen und regionalen Charakter bewahren

5. Baunutzungsverordnung umsetzen: Aktive Immobilien- und Bodenpolitik betreiben

6. Neue Immobilienformen entwickeln: Generationenwohnen, Dorfladen 2.0 oder Co-Working im Landgasthof ermöglichen

7. Homeoffice nutzen: Moderne Arbeitsmethoden fördern

8. Steuerliche und finanzielle Möglichkeiten etablieren: Anreize für Ortskernrevitalisierungen schaffen

21% der Vermietungen waren Co-Working-Flächen

WeworkLaut dem neuesten Research-Bericht von Cushman & Wakefield verzeichnete das Jahr 2017 eine Rekordnachfrage nach flexiblen Co-Working Spaces. Weltweit liegt Großbritannien an der Spitze. 21 Prozent der Vermietungen in London im Jahr 2017 entfielen auf die Co-Working Branche, verglichen mit knapp 8,5 Prozent im Jahr 2016. Damit kann Großbritannien 32 Prozent des weltweiten Anteils an flexiblen Arbeitsplätzen auf sich vereinen und liegt damit vor den USA mit 27 Prozent und EMEA (ohne Großbritannien) mit 22 Prozent.

Die im übrigen Europa wachsenden Technologiezentren führten zu einer starken Nachfrage nach flexiblen Arbeitsplätzen. Es ist davon auszugehen, dass Berlin zu den Brexit-Gewinnern als Sitz für Start-ups gehören wird und WeWork das Flächenangebot in Berlin erheblich erweitern wird.

Abholstore in Prager U-Bahn

24hLadenIn eine Prager U-Bahnstation hat der Onlinehändler Alza.cz einen unbemannten Store aufgemacht, berichtet der Blog zum Thema City-Logistik von Go Asset. Das Shop kommt ohne Personal aus, könne bis zu 1.000 Kunden pro Tag bedienen und hat 24/7 geöffnet. Er dient als Abholstation für alle online Bestellungen, drei Viertel der Waren von Alza.cz seien aber auch verfügbar.

„Die Immobilienwirtschaft wünscht sich von der neuen Bundesregierung vor allem eine Lockerung der Bauvorschriften, eine Anpassung des Mietrechts und eine Neuregelung der Wohnbauförderung. Das steht bei fast allen ganz oben auf dem Wunschzettel“,

meint Alexander Wlasto, Partner und Sector Leader Real Estate bei EY Österreich.

Weitere Einträge laden 906 weitere vorhanden