Besser.

Na bumm, das ist eine These: „Nachhaltige Gebäude sind kosteneffizienter und renditestärker“

Belegt hat das ganze die jüngsten Ausgabe der Vortragsreihe „Real Estate Impuls“ von Drees & Sommer in Wien. Voraussetzung ist aber freilich eine vorausschauende Planung. Ein paar Einblicke und Aussagen der Veranstaltung:

„Durch Verbesserungen im Bau sollen Energien länger gespeichert werden. Bis jetzt wurde in einem Neubau nach zehn Jahren Nutzung gleich viel Energie verwendet, wie während dessen Bau benötigt wurde. Der verbesserte Neubau benötigt diese Energiemenge in 35 Jahren.“ 
Anna-Vera Deinhammer (Koordinatorin für Kreislaufwirtschaft im Baubereich der Stadt Wien)

„Mehrinvestitionen, wie stetige Verbrauchsmessungen und Energiemonitoring zur Identifikation von Optimierungsmöglichkeiten während sowie nach der Bauzeit, sind ehrfahrungsgemäß nach spätestens drei Jahren wirtschaftlich gedeckt“, so Michael Jelencsits, Leiter der Engineering-Abteilung bei Drees & Sommer Österreich.

„Für die Mieter werden etwa durch die Nutzung erneuerbarer Energien die Betriebskosten gesenkt, was die Wohnung attraktiver macht und zu einer Steigerung der Wohnqualität führt. Für den Investor bedeutet das eine stetige Einnahmequelle, da es kaum Leerstände gibt“, erörterte Christian Schön (geschäftsführender Gesellschafter & Nachhaltigkeitsexperte bei Investitionen der AURIS Immo Solutions)  die Investorensicht.

Aus Sicht der Bauherren merkte Gert Widu (Nachhaltigkeitsbeauftragter der Bundesimmobiliengesellschaft BIG) an, dass gerade bei Bürogebäuden schon vielfach nach Green Buildings gefragt werde. Auch bei Blue Buildings – emissionsneutrale, energieautarke und digital vernetzte Gebäude, die aus kreislauffähigen Baustoffen bestehen und sich der Nutzung flexibel anpassen – nehme die Nachfrage zu.