Grand Ferdinand: urbaner Beachclub?

Vor drei Wochen habe ich mir das neue Hotel aus dem Hause Weitzer angeschaut, das Grand Ferdinand am Wiener Ring. Die grundlegenden Eckpunkte haben schon viele beschrieben, zum Beispiel Wojciech Czaja hier.

Was bleibt noch zu sagen? Dass es ein haus mit ganz eigenem Charakter ist, das finde ich gut. Alles gut gemacht, ja mitunter großartig. Schon allein die Presseunterlagen sind mit Liebe und Geschmack gestaltet, so ästhetisch habe ich das in meinen 15 Jahren als Journalist noch nicht gesehen.

FerdlWeitzer

Was ist sonst noch wichtig? Das Haus gehört der Amisola, der Pachtvertrag läuft 40 Jahre. Die Zimmer sind mit ab 220 Euro meiner Meinung nach dann doch recht schwierig zu vermarkten. Florian Weitzer ist auf meine Nachfrage diesbezüglich aber gewohnt gelassen: Jedes Hotel von ihm laufe super und er kenne keinen Grund warum das hier anders sein sollte. Interessant ist jedenfalls das ausgebaute Dach, das derzeit nur für Hotelgäste zugänglich ist und später eventuell ähnliche wie ein Beachclub vermarktet werden könnte – eine gehobene Chillzone mitten in der Stadt.

Und schon denken die Weitzers an ein neues Haus – und spähen ins Ausland. Vielleicht München, London, Berlin. Man weiß noch nicht genau.