Bewegung im Büro

neuearbeitsweltenNicht Schreibtische und Sessel erledigen die Arbeit – es ist immer noch der Mitarbeiter, der möglichst in einer optimalen Umgebung die Leistung erbringt. Es ist wichtig, dass Menschen in der neuen Arbeitswelt gut arbeiten können, um den Anforderungen des Arbeitsalltags gewachsen zu sein. Dazu gehört auch das Thema „Bewegung im Büro“, für das Dipl.-Wirtsch.-Ing. Karen Bartz, MPH gemeinsam mit teamgnesda einen „Bewegungscheck“ als Analysetool der Ist-Situation entwickelt hat.

Ein paar Fakten: Wissensarbeiter, die immerhin 70-80% aller Beschäftigten ausmachen, verbringen ca. 80.000 Stunden ihres Arbeitslebens im Sitzen. Durch das viele Sitzen entstehen neue „Volkskrankheiten“, wie z.B. Rückenbeschwerden, Kopfschmerzen, Durchblutungs- und Verdauungsstörungen. Rückenschmerzen verursachen bereits 8,8 Mio. Krankenstandstage pro Jahr.

Da teamgnesda gerne ausprobiert, was auch den Kunden gut tun könnte, wurde gleich ein Bewegungs-Check mit Karen Bartz durchgeführt.

Der Bewegungs-Check besteht aus 3 Teilen:

1. Interviews mit allen beteiligten Mitarbeitern: Die Mitarbeiter werden nach Verhaltensmustern, Arbeitsprofilen, Haltungswechseln und Stressbelastung befragt.

2. Messung der Bewegungsaktivität im Büro: Mit einem Schrittzähler, den die Mitarbeiter mehrere Tage bei sich tragen, wird die Bewegungsaktivität gemessen.

3. Arbeitsplatzbegehung: Die Arbeitsplätze werden analysiert und Empfehlungen zur Verbesserung der IST Situation erstellt.

24 Mitarbeiter von teamgnesda haben am Bewegungs-Check aktiv und mit Spaß teilgenommen.

Spannend war insbesondere die Auswertung des Schrittzählers. Die gängige Empfehlung lautet, pro Tag ca. 5.000 Schritte zurückzulegen. Die flexible Arbeitsplatzgestaltung im teamgnesda Büro, sowie die Projektarbeit beim Kunden ermöglichen es, dass die Mitarbeiter im Schnitt 8.000 Schritte pro Tag gehen. Das entspricht ca. 5 km Wegstrecke, die die Mitarbeiter durchschnittlich jeden Tag während der Arbeitszeit und im Dienste der Kunden zu Fuß zurücklegen.

Die Analyse der Arbeitsplätze hat auch Überraschungen gebracht: So können zum Beispiel die Stehtische im sehr beliebten Naturraum nicht von allen Kollegen genutzt werden, weil sie nicht höhenverstellbar sind.

Das Ergebnis des Bewegungs-Checks ist nachhaltig jedoch ein anderes: ein Kollege bot unlängst an, für einen anderen Kollegen ein Glas Wasser aus der Küche mitzubringen. Die Antwort war: „Danke, aber mein Bewegungscoach Karen hat mir empfohlen, öfter aufzustehen und mein Wasser selbst zu holen.“

Für mehr Informationen zu diesem Thema steht Karen Bartz (bartz@teamgnesda.com) gerne zu Ihrer Verfügung.

Die Serie "Neue Arbeitswelten" beschäftigt sich mit den Veränderungen im Bereich Arbeit und zeigt in ihren Beiträgen die Auswirkungen auf Immobilien, Organisationen und die Gesellschaft auf. Die Serie entsteht in inhaltlicher Kooperation mit teamgnesda.