ECE: neu mit altem Hut

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Ich lach mich schief. Das ist also die Antwort der ECE auf die Veränderung im Retail-Bereich (Internethandel, andere Formen wie Pop-Up-Shops graben immer mehr Umsatz von Einkaufszentren ab):

Bis Ende des Jahres sollen rund 30 Einkaufszentren eine individualisierbare App bekommen. Die App ist kostenlos, heißt „Love to shop“ und nach der Installation kann der Nutzer die App personalisieren und sein Lieblings-ECE-Center festlegen.

Häää? Ich halte die ECE echt für ein tolles, professionelles Unternehmen, aber was soll das denn?

Joanna Fisher, die ab 1. Juli die Geschäftsführung des Bereichs Center-Management bei der ECE übernehmen wird, meint: „Wir wollen, dass unsere Besucher nur die für sie wichtigen Informationen bekommen – und zwar genau dann, wenn sie sich dafür interessieren.“ Nicht bös sein, aber das nennt sich direkt Marketing und ist ein alter Hut, dass man es an neue Medien anpasst ist jetzt weder revolutionär noch eine Antwort auf den Internethandel.

Die Verkaufsflächen im österreichischen Einzelhandel sind laut RegioData im vergangenen Jahr erstmalig zurückgegangen (-0,8%). Das Wachstum der Shopping Center Flächen hat sich auch extrem verlangsamt. Anders im Onlinehandel: Das Wachstum betrug im vergangenen Jahr sage und schreibe 34%.

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