Container-Apotheken als Geschäftsidee

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easyApotheke heißt die AG, die über sich selbst folgendes schreibt:

„Das Unternehmen hat ein innovatives und einzigartiges Konzept für Systemapotheken im deutschen Apothekenmarkt entwickelt.“

Die easyApotheke will mit einem Art Franchisekonzept und Containern auf den Parkplätzen vor Retailern seine Apotheken aufmachen – fast so wie jene Apotheke, die seit geraumer Zeit vor dem Wiener Auhof-Center steht – hier allerdings weil man sie in den neuen Teil siedeln wollte, aber auf die Nachtdienste und die damit verbundenen Zugangsmöglichkeiten vergessen hatte. Freilich haben die „Container“ im Falle von easy eine höhere Qualität, sie sehen kaum schäbig aus.

Aus dem Blickwinkel des Lebenszyklus ist es vielleicht ja sogar durchaus nachhaltig, einen simplen Container zu installieren. Auch für eine rasche und günstige Expansion ist dies ein geeignetes Mittel. „Vision der easyApotheken-Gruppe ist es, die größte und bekannteste Marke im deutschen Apothekenmarkt zu werden“, heißt es auf der Website von easyApotheke. Das Unternehmen sucht dezidiert Standorte, die nicht als Standard im Apotheken-Markt gelten. Neben dem Vorteil, dass die Standardelemente der Container bereits genehmigt sind, kann auch recht rasch ein Standort abgezogen werden, sollte er nicht funktionieren. 

In Österreich ist die Geschäftsidee schwieriger umzusetzen, weil hierzulande Apotheken einem Gebietsschutz unterliegen und sie somit in keinem freien Markt agieren.