Leben im Alter: Journalisten – reicht ein!

Das geht raus an meine Kollegen:  Silver Living veranstaltet zum dritten Mal den „Silver Living JournalistInnen Award: Leben im Alter“, der mit insgesamt 9.500 Euro dotiert ist. Also: Beiträge einreichen! Angenommen werden alle journalistischen Beiträge aus dem Jahr 2018 in den Kategorien Print- & Online-Text, Hörfunk und TV/Film. Annahmeschluss ist der 31. Jänner 2019.

Die Preissumme schlüsselt sich wie folgt auf:
• Platz 1 je Kategorie > 1.500 Euro
• Platz 2 je Kategorie > 1.000 Euro
• Platz 3 je Kategorie > 500 Euro

Stimmungseinbruch zu Weihnachten

Von wegen besinnlich: Ausgerechnet im Dezember sackt das Deutsche Hypo Immobilienklima um 4,3 Prozent ab und erreicht den niedrigsten Wert seit mehr als sechs Jahren. Hinzu kommt: Das letzte Mal, als ein Jahresende einen niedrigeren Punktwert aufwies, war 2009 – mitten in der Finanzkrise…

Wenn die Stimmung im Markt kontinuierlich zurückgeht, dann hat das eine Aussagekraft. Das Immobilienklima war lange nicht mehr so pessimistisch. Großen Anteil daran hat sicherlich das Geschehen außerhalb unserer Branche – die vielen geopolitischen Krisen, die Unruhen in Frankreich, der Machtkampf zwischen Italien und der EU, insgesamt die Unsicherheit über die Zukunft Europas. All das drückt auf die Stimmung, auch wenn weiterhin viele Transaktionen realisiert werden.

Dass Eigentümer ihre Immobilien trotz der aktuellen Hochpreisphase nicht verkaufen, hängt mit den nach wie vor fehlenden Anlagealternativen zusammen. ‚Wohin nur mit dem Geld?‘, fragen sich viele Investoren. Nun, zwei Assetklassen stechen bei unserer Befragung weiterhin positiv heraus: Wohnen und Logistik. Aufgrund ihrer erheblichen Marktbedeutung entfällt das größere Investoreninteresse dabei sicherlich auf Wohnimmobilien – auch im Jahr 2019.

Bei dem Text handelt es sich um einen Kommentar von Sabine Barthauer, Vorstand Deutsche-Hypo

SchaniBot im Hotel Schani Wien_© Fotomontage Deniz Saylan_Hotel Schani Wien
Der Serviceroboter im Hotel Schani Wien kehrte nach zweimonatiger Testphase im Hotel erneut ins Labor nach Stuttgart zurück. Aufgrund des gesammelten Feedbacks in der Lernumgebung werden nun die letzten Einstellungen bei Mojin Robotics gemacht. Die Arbeit im Hotel Schani wird in ein paar Monaten fortgesetzt, dann soll der Roboter alles Notwendige gelernt haben, um die Gäste zu begeistern.
Bild: Fotomontage Deniz Saylan_Hotel Schani Wien

Standards zur CO2-Messung bei Gebäuden

RICS stellt anlässlich der UN-Klimakonferenz COP24 einen lebenszyklusbezogenen Standard zur Messung von CO2-Emissionen in Gebäuden und konkrete Lösungsansätze zur Standardisierung energieeffizienter Hypothekenkredite zur Bewältigung des Klimawandels vor.

Wie RICS Deutschland meldet, plädiert der Verband für folgende Punkte: Die Berücksichtigung von CO2-Emissionen im Rahmen der national festgelegten Beiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs), die Festlegung von wissenschaftlich fundierten Zielen für den Betrieb und die Errichtung von Gebäuden und die Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft auf Basis des branchenweiten Standards hinsichtlich einer CO2-Bilanz für den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.

Zur Entwicklung konkreter Finanzierungslösungen hat die RICS zusammen mit den 41 Mitgliedern der Initiative für energieeffiziente Hypothekenkredite (Energy Efficient Mortgages, EEM) einen Standard für energieeffizienter Hypothekenkredite vorangebracht sowie eine Due-Diligence-Checkliste für die Vergabe von Hypothekenkrediten vorgestellt.

Zinsen, Digitalisierung & Aufträge

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Rund 320 Immobilienexperten aus dem In- und Ausland haben ihre Einschätzungen zu den Trends der deutschen Immobilienbranche bei der Expertenumfrage „Trendbarometer“ der Berlin Hyp abgegeben.

Zinsniveau nach wie vor entscheidender Faktor

Bestimmende Faktoren für die Entwicklung des deutschen Immobilienmarkts sind nach Meinung der Umfrageteilnehmer nach wie vor das Zinsniveau und die politischen Rahmenbedingungen Europas. Hier hat es im Vergleich zum vergangenen Jahr keine Verschiebung der Rangfolge gegeben. Demografische Effekte, in den vergangenen Jahren eines der bestimmenden Themen, belegt jetzt Platz sechs.

Der Megatrend unter den Megatrends: Digitalisierung

Digitalisierung wird als bestimmender Megatrend des gewerblichen Immobilienmarktes in den kommenden 24 Monaten gesehen. Sicherlich kein überraschendes Ergebnis, denn kein Thema dominiert die Berichterstattung der Branche so, wie Digitalisierung. Rund 30% der Stimmen der Umfrageteilnehmer konnte das Thema Digitalisierung auf sich vereinen. Urbanisierung kam mit 19% auf Platz zwei, moderne Arbeitswelten mit 17% auf Platz drei, gefolgt von Demografie, Mobilität und Konnektivität.

Neugeschäft stabil

Auch in den kommenden 12 Monaten bleibt das Neugeschäft stabil, bzw. steigt, so die Meinung von 69% der Befragungsteilnehmer. Lediglich 28% gehen von sinkendem Neugeschäft aus. Das durchschnittliche Kreditvolumen hierbei wird zwischen 10 und 50 Mio. Euro liegen. Dies ist mit 54% die mehrheitliche Meinung der Umfrageteilnehmer, gefolgt von Losgrößen zwischen 50 und 100 Mio. Euro (26% der Umfrageteilnehmer). Lediglich 12% der Befragten gehen sogar davon aus, dass im Durchschnitt sogar Volumina größer 100 Mio. Euro im kommenden Immobilienjahr ausgereicht werden.

Margen stabil bis moderat steigend

Interessante Entwicklung: 61% der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass die Margen in den kommenden 12 Monaten stabil bleiben bzw. sogar steigen. Lediglich 37% gehen davon aus, dass die Margen weiter sinken. Möglicherweise sind die Margen jetzt an ihrem Tiefpunkt angekommen. In der aktuellen Spätphase des Immobilienbooms agieren die Immobilienfinanzierer entsprechend vorsichtig und machen weniger, dafür ausgewähltes Geschäft. Es gibt also eine Verknappung von Immobilienfinanzierungen. Zudem lässt der Rückgang von Sonderablösungen Neugeschäft schneller bilanzwirksam werden und Basel IV fordert sukzessive eine höhere Eigenkapitalunterlegung.

EHL ist ein Leader

Michael Ehlmaier, GF EHL Immobilien Gruppe; Franz Pîltl, GeschÑftsfÅhrender Gesellschafter EHL Investment ConsultingDa gibt es ja den Wettbewerb Austria’s Leading Companies. Da werden von der Tageszeitung Die Presse, dem KSV1870 und PwC Österreich außerordentliche Unternehmen ausgezeichnet. Und siehe da, in der Kategorie „Unternehmen national über 10 Mio Euro Umsatz (Wien)“ schaffte es eine Immobilienfirma auf den ersten Platz. Tadaaa: Der Preis geht an EHL Investment Consulting, die auf den gewerblichen Investmentbereich spezialisierte Tochter der EHL-Gruppe.

 

Private Ocean Retreat with Slide - Aerial View - illustration

Auf den Malediven aufzufallen, ist ja nicht so leicht. Jumeirah Vittaveli dürfte das mit der Renovierung seiner Overwater-Villen gelungen sein. Augenfällig: eine 23 Meter lange Rutsche, die vom oberen Deck in das kristallklare Wasser der Lagune führt. Die zusätzlichen Neuerungen der Villen umfassen außerdem ein erweitertes Deck, einen Lounge-Bereich mit Glasboden, Overwater-Hängematten und ein neu konzipiertes Interior-Design. Fesch genug, um auch dort hinzufahren – wie in alle anderen Malediven-Hotels …

Neue Zielgruppe: High Earning Not Rich Yet

HENRY_Influencing the Next Generation of Wealth (c) Engel & Völkers_07Eine Studie präsentiert das Luxusverständnis und die Kaufkriterien einer heranwachsenden Wohlstandsgeneration, der so genannten HENRY - High Earning Not Rich Yet.

Luxusmarken müssten sich auf diese neue Zielgruppe einstellen, meint Studien-Herausgeber Engel & Völkers. HENRYs sind nach 1980 geboren und haben ein jährliches Einkommen von mehr als 100.000 US Dollar. 97 Prozent der HENRYs verfügen bereits über Immobilien oder planen sie in Zukunft zu erwerben. Der Preis spielt eine untergeordnete Rolle. Die wichtigsten Merkmale für eine Luxusimmobilie aus Sicht der HENRYs sind die Qualität der Ausbauarbeiten, Lage und Nachbarschaft sowie Ausstattung. Diese Kriterien spiegeln das Luxusverständnis der Generation wider.

„HENRYs definieren Luxus nicht über den Preis. Für sie ist Luxus Qualität und sie fällen Kaufentscheidungen basierend auf Markenreputation und Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis“

erklärt Anthony Hitt, CEO von Engel & Völkers Nord- und Mittelamerika.

Redlein geht nach Stanford

Gute Nachrichten verkündete Alexander Redlein gestern auf dem FM-Kongress an der TU Wien. Redlein gab bekannt, dass er im Jänner und Februar von Stanford zu Vorträgen zum Thema Digitalisierung, Immobilien und Facility Management eingeladen sei. Im Rahmen seines Aufenthalts spricht er mit Larry Lafer, dem Kopf hinter der „Design thinking“-Methode, über ein gemeinsames Forschungszentrum im Bereich Immobilien und Facility Management.

Stanford

Die zwei Hauptthemen des FM-Kongresses in Wien waren Workplace Management und dessen Vorteile für Unternehmen und Digitalisierung im Immobilien und Facility Management.

Wichtig bei solchen globalen Themen sei aber immer auch die Lokalisierung, sprich die Anpassung internationaler Trends auf die lokalen Gegebenheiten. Nur dann ist eine erfolgreiche Umsetzung möglich. Das zeige auch das Beispiel myhive. International wächst die Nachfrage nach kooperativen Workspaces. „We Work“ oder der „Hackerspace“ sind weitere Beispiele. In Österreich war das Konzept bisher nicht sehr erfolgreich, da jedes kleine Service extra zu zahlen ist oder die internationalen Anbieter keine geeignete Location vorfanden. Die Immofinanz hat das Konzept lokalisiert und nennt es myhive. Zwar gibt es die Bereiche der einzelnen Firmen, aber das Konzept schafft es auch durch großzügige Loungebereiche, Cafeterien und andere Infrastruktur, eine eigene Community pro Standort auf zu bauen. Die Vernetzung steht im Mittelpunkt. Periodische Events dienen dazu, die Mitarbeiter zu vernetzen, innerhalb und mit ihrer Firma aber auch mit den anderen Unternehmen am Standort. Das war auch beim Gala Dinner zu erkennen, das im myhive Standort am Wienerberg stattfand. Christian Traunfellner von der Immofinanz erklärt: „Mit diesem Konzept differenzieren wir uns und erweitern die Wertschöpfungskette, da wir nicht nur leere Bürofläche anbieten.“

Foto: King of Hearts / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0

Abgefahren und abgestuft

Von der Ferne schaut der Gebäudekomplex meiner Meinung nach nicht super attraktiv aus. Aber wer näher hinschaut, merkt, was das für spannende Konstruktion ist.

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Denn die Wohnungen des 25.000 m2 umfassenden Hillside Projekt in Stockholm verfügen über private Gärten, die Penthäuser haben einen Blick über die Stadt. Es besteht aus 3,6 mal 3,6 Meter großen Modulen, die rund um einen grünen Innenhof gruppiert sind. Der höchste Punkt des Gebäudes liegt bei 35 Meter, die Abstufung auf bis zu 7 Meter erlaubt es, dass maximal viel Tageslicht in die Wohnungen dringt und die Aussicht ebenso immer ideal ist.

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Fotos: Laurian Ghinitoiu

Die MAPIC Trends laut EHL:

• Flächenreduktion bei traditionellen Einzelhandelsriesen schafft Lücken für neue Gastronomie- und Retailkonzepte
• Onlinehändler setzen verstärkt auf reale Präsenz an Spitzenstandorten
• Gastro, Service und Entertainment gleichen Rückgang bei Einkaufsflächen aus

Die besten Serviced-Apartments

Gestern Abend wurden in Deutschland auf einer festlichen Gala die besten Serviced-Apartment-Konzepte in vier Kategorien gekürt. Zu den Siegern gehörten das Yays Sagrera, das Adina Apartment Hotel Leipzig, die Felix Suiten Dresden und my4walls. Erneut gab es einen „Special Award“, der diesmal an Yays ging. Zudem lobte Apartmentservice auch in diesem Jahr einen Publikumspreis für „das beliebteste Kleine“, mit maximal 50 Apartments, und das „beliebteste Große“, mit mehr als 50 Apartments aus: Hier überzeugten beim Online-Voting die Adapt Apartments Berlin und das Apart Arthotel Munich Airport Boardinghaus mit den meisten Fans.

Jetzt geht’s los!

Graz SteggasseNeue Kraft für Graz! Roman Mählich? Nein, ich meine doch die den Vertriebsstart von dem (fast) jüngsten Silver Living Projekt in Graz. Nicht die Moserhofgasse, bei dem sich das Unternehmen in ein anderes Segment wagt, sondern jenes in der Steggasse.  Zusammen mit dem ÖKO-Wohnbau SAW GmbH bietet der Immobilienentwickler in Geidorf eine Anlagemöglichkeit, die in Graz – ähnlich wie in Wien – aufgrund der Lage – immer seltener wird. Weil das Ding steht direkt an der Mur-Promenade. Die Verkaufsrechnung:

Musterberechnung Beispiel Top 14/1. OG (Beispiel vom Anbieter, kann Abweichungen unterliegen)

• € 217.844,00 Kosten (inkl. aller Nebenkosten und Tiefgarage)
• 45,24 m2 Wohnfläche (gefördert) – rund 60 m2 bewertete Nutzfläche
• € 7,70 Nettomietzins/m2 (Richtwertmietzins des Landes Stmk.)
• Nur 25% Eigenkapital in den Jahren 2018 – 2020
• 9,3% Rendite (auf effektiven Kapitaleinsatz nach Entschuldung)
• 3,2% Rendite (auf Nettokapitaleinsatz in der Investitionsphase)
• 39% Eigenkapitalersparnis im Errichtungszeitraum
• 57% Gesamtersparnis durch das System Bauherrenmodell mit TOP-Zuordnung

Infos dazu gibt es jedenfalls hier.

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