Liebe Politik …

Das fordert der ÖVI in seiner heutigen Pressekonferenz:

Größte Baustelle sei das “leistbare Wohnen” – wenn die private Wohnungsindustrie hier mithelfen soll, müssen attraktive Rahmenbedingungen geschaffen werden. Diese könnte steuerlicher Natur sein (z.B. die Einführung einer Sonder-AfA für Wohnraumschaffung bzw. -vermietung) und eben auch Rechtssicherheit (etwa kein weiteres Eingreifen in bestehende Verträge wie beim MILG).

Ein neues MRG ist ja von allen Seiten ein Wunsch, der ÖVI sieht die Chancen dafür aber recht schlecht. Sofortmaßnahmen wären aber:

  • Zeitgemäße Adaptierung des Lagebegriffs im RichtwertG
  • Angemessene Miete für umfassend sanierte Objekte
  • Neuregelung der Eintrittsrechte

Transparenz: Kostenlose Datenbank für Bodenpreise

Bodenpreise in ÖsterreichOb Bauland, Gründland oder Gemeinden laut GrundanteilVO: Auf der ersten Plattform ihrer Art in Österreich, bodenpreise.at, können nicht nur Juristen, Makler und Steuerberater, sondern jeder Kaufinteressierte gratis Grundstückspreise auf Gemeindeebene einholen und damit aktuelle Marktwerte ermitteln bzw. erste Bewertungen tätigen.

Mittels einer übersichtlichen Karte und einer durchdachten Listenansicht mit Suchfunktion kann sich der Nutzer einfach und intuitiv auf den immer aktuellen Daten von bodenpreise.at bewegen. Dieser neue Service der IMMOunited GmbH, dem Marktführer in der Bereitstellung von Grundbuch-Transaktionsdaten, sorgt ab sofort für noch mehr Transparenz am österreichischen Immobilienmarkt.

www.bodenpreise.at

Innovatives in der SCS

SCS_Interior_VIP_Lounge_@FarukPinjoBeeindruckend finde ich die Maßnahmen, die die SCS in ihrem Loyalitätsprogramm anbietet. Also erstens, dass es so etwas überhaupt für Einkaufszentren gibt.

  • Zweitens, was die da so bieten, nämlich echten Nutzen:
  • Gratisnutzung der Badner Bahn
  • einen garantierten Parkplatz in einem speziellen Parkdeck
  • Leih-Ladegeräte für Handys und Co.
  • Lieferung der Einkäufe nach Haus (zu ermäßigtem Tarif)
  • so genanntes Hands Free Shopping (also das kurzzeitige Abgeben von den Einkäufen)
  • Vergünstigungen bei car2go und bei UBER
  • eine eigene Lounge zum Entspannen, mit Chillout-Area, Magazinen, Musik mittels Bose-Kopfhörer, Businesscorner mit WLAN, Wickelmöglichkeit etc.

Punktum, eine ziemlich sinnvolle Sache finde ich. Leider ist auf der Website nicht klar, was das kostet, bzw. wie die Ermäßigungen für die Zusatzservices aussehen. Dafür sind dort auch noch weitere intelligente Services zu finden, etwa der kostenlose Kinderwagen-Verleih etc…

Foto: FarukPinjo

R&S ist jetzt Sprengnetter

R&S Software ist als Marke begraben, ab nun lautet der Namen SPRENGNETTER Austria GmbH. „Die Namens- und Markenänderung hat keinerlei Auswirkungen auf bestehende Verträge. Wir werden auch weiterhin unser exzellentes Kundenservice von unserem Unternehmensstandort in Kärnten erbringen“, so Günther Schabus, Geschäftsleiter von Sprengnetter Austria.

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Armin Wagner (Prokurist SPRENGNETTER Austria GmbH), Günther Schabus (Geschäftsleitung SPRENGNETTER Austria GmbH)

Vernetzte Immobilien

StadtDigital vernetze Immobilien werden die Städte der Zukunft prägen – das meinen zwei von drei der befragten Teilnehmer einer Blitzumfrage bei der Veranstaltung „Blue City – Städte der Zukunft“ von Drees & Sommer. Damit Städte lebenswert bleiben, müsse das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Faktoren und Handlungsfelder stimmen: Immobilie, Gesellschaft, Mobilität, Klima, Energie, Ressourcen Infrastruktur, Finanzen und Digitalisierung. Welche dieser Aspekte die Städte in den nächsten 20 bis 30 Jahren am meisten beeinflussen, darin waren sich die Gäste in der Blitzumfrage einig. Für mehr als zwei Drittel der Befragten wird die Digitalisierung das zukünftige Stadtbild am stärksten prägen. Rund jeder zweite sieht die Themen Mobilität, Infrastruktur und gesellschaftliche Entwicklungen wie den demografischen Wandel oder die Migration als sehr wichtige Faktoren an.

Lichterteppiche

Herrengasse©digitalimage_FotorLustige Idee – in der Wiener Herrengasse erstrahlen derzeit vor sieben Palais ganz besondere Teppiche: aus Licht. Projiziert werden Unikate aus der Sammlung des MAK, allerdings sind sie animiert. Umgesetzt wurden die Installationen von podpod design. Und wenn man schon in der verkehrsberuhigten Herrengasse flaniert, kann man sich auch gleich die neuen Sitzschwammerl vor dem Hochhaus anschauen – Schöpfer hiervon ist Architekt Gregor Eichinger.

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Fotos: digitalimage, Pascal Petignat

„Mit der stetigen Zunahme der Globalisierung und damit auch der wechselseitigen Verflechtungen sind die Effekte von Wahlen auf die Wirtschaft heute so groß wie nie zuvor.“

„Das Jahr 2016 zeigt, dass der Populismus zugenommen hat und eigene Länder-Interessen stärker in den Vordergrund rücken als länderübergreifende Themen oder auch die europäische Idee.“

Andreas Pohl, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hypo

Mieten statt kaufen

Waschmaschine zu mieten
Wie früher schon mal in diesem Blog beschrieben wurde, geht jetzt das Sharing weiter. Viel weiter. Otto hat in Deutschland ein Web-Service eingerichtet, über das man Haushaltsgeräte mieten kann – anstatt sie zu erwerben. Waschmaschine, Kühlschrank, Trockner und dergleichen werden nicht unbedingt neu, aber quasi neuwertig angeboten. Dreso und das C2C-Prinzp hatten diese Idee ja schon mit noch viel “undenkbareren” Baustoffen und -teilen angedacht, etwa mit Fassaden oder einzelnen Immobilien-Bestandteilen.

Online Suchen – offline finden

Digital mallDas neueste aus dem Zukunftslabor der ECE heißt “Digital Mall” und soll die Grenzen zwischen Online und Offline überwinden. Auf der Website des Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg lassen sich allerhand Produkte finden und reservieren, um sie dann im Shop in realiter abzuholen.

Nach einer von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) im November 2015 veröffentlichten Studie („Store 4.0: Zukunft des stationären Handels“) recherchieren 64% der deutschen Konsumenten vor dem Kauf im Laden online. Digitale Endgeräte wie Smartphones und Tablets werden somit immer häufiger zur Kaufvorbereitung eingesetzt. Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, herauszufinden, ob ein gewünschtes Produkt einer bestimmten Marke in der Lieblingsfarbe und passenden Größe im Shopping-Center verfügbar ist und in welchem Shop dieses geführt wird. Ein Wettbewerbsnachteil gegenüber dem Online-Handel, denn der Kunde weicht möglicherweise auf einen Online-Shop aus, obwohl das Produkt im stationären Handel vor Ort sofort verfügbar gewesen wäre. Außerdem muss der Kunde auf eine kompetente Produktberatung verzichten und bei einem Fehlkauf den Mehraufwand der Rücksendung in Kauf nehmen.

Genau hier setzt die „Digital Mall“ an, denn sie verknüpft das tatsächliche Warenangebot in den Shops mit der Online-Welt. Die Schnittstellen hierfür (zwischen ERP-Programmen und Center-Website) gab es bislang noch nie.

Foto: ECE

Urbane Boxen – energieautonome Module

„Urban Box“: E-Steiermark vermietet ab sofort smarte Co-Working-BürosWenn der Energielieferant zum Immobilienentwickler wird: Urban Boxes nennen sich die intelligenten Module, die Energie Steiermark baut. Sie sind energieautonom, mobil und daher unterschiedlich und modular einsetzbar.

Und weil ich die mobilen Immobilien ja immer schon in ihrer Bedeutung unterstrichen habe (auch in diesem Blog), hier extra noch ein paar Nutzungen, die das Energieunternehmen zur Anregung im Folder stehen hat:

Saisonal: z.B. Als Eissalon in Hochfrequenzlagen für nur wenige Wochen; als Arbeits- Lager, Geschäfts- und/oder Wohnraum. Für Meetings, Events und als Einsatzzentrale. Für Co-Working-Campus und Co-Living. Als temporärer Zubau, wenn man ihn halt braucht. ORF Steiermark berichtet etwa von einem Ubran Box Projekt, in dem Unternehmer eine Box als Büro um 190 Euro pro Monat mieten können. Produziert werden die Einheiten aus heimischen Holz und in der grünen Mark selbst.

Hier gibt es ein Video – sehenswert, wenn man Immobilienentwicklung in Zukunft verstehen will.

Foto: Energie Steiermark

Neuer Vorstand bei der RICS

Der neue Österreich-Vorstand der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS):

  • Frank Brün FRICS (PHORUS Management GmbH) – Vorstandsvorsitzenden
  • Carmen Dilch MSc. MRICS (GO ASSET Development GmbH) – Stellvertretende Vorsitzende
  • Birgit Ecker MRICS (On-geo)
  • Karoline Imser, MRICS (IMSER & RIGELE Immobilienbewertung GmbH)
  • Christoph Lukaschek MBA, MRICS (OTTO Immobilien)
  • Thomas Malloth FRICS (Malloth & Partner Immobilien GmbH & Co KG GmbH)
  • Jenni Wenkel MRICS (Erste Group Bank AG)
  • Daniela Witt-Dörring MRICS (Weber & Co. Rechtsanwälte)

Frank_Brün„Wir leben in einer spannenden Zeit: Die Immobilienwirtschaft wird immer vernetzter, schneller und auch innovativer. Als RICS Österreich wollen wir der Hub in dieser globalen Welt sein, indem wir internationales Know How nach Österreich bringen, Standards in Österreich prägen und zugleich Österreichern den Zugang zum globalen (Informations)markt verschaffen“,

so der neue Vorstandsvorsitzende Frank Brün.

Carmen_Dilch„RICS ist als international hoch angesehene Vereinigung der richtige Weg die Vielzahl an Immobilienberufen auf hohem Niveau zu professionalisieren. RICS-Mitglieder stehen für geprüftes Fachwissen und Kompetenz, für die Einhaltung höchster Standards und berufsethischer Grundsätze“,

ergänzt die stellvertretende Vorsitzende Carmen Dilch.

Gute Aussichten

Gemäß der letzten Analyse von Catella fahren europäische Gewerbeimmo-Investments in Zukunft gut.
gewerbe

Das Ende des Klassenzimmers – prämiert!

schul-_und_kulturzentrum_feldkirchen_an_der_donau_c_hertha_hurnaus.jpg-webUnter den diesjährigen Gewinnern des ZV Bauherrenpreises befindet sich auch das Schul- und Kulturzentrum Feldkirchen an der Donau. Gut so, denn das Projekt ist großartig. Ich hatte Anfang des Jahres darüber geschrieben, und zwar weil in der Schule das Klassenzimmer quasi aufgelöst wird. Absolut zukunftsweisend.

Die nominierten Projekte werden im afo architekturforum oberösterreich von 9.11. bis 26.11.2016 sowie in der Reihe „Architektur im Ringturm“ von 13.12.2016 bis 27.01.2017 in Wien ausgestellt.

Foto: Hertha Hurnaus

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