“Wir wollen nicht jeden Blödsinn, der blinkt und pfeift und Strom verbraucht einbauen.”

Planungsstadtrat Thomas Madreiter über Smart Cities gestern am Immo Future Lab

pendeln = arbeiten

Laut der von der IWG (International Workplace Group) durchgeführten Global Workspace Survey 2019 halten 40% aller Fachleute weltweit die tägliche Pendelfahrt für den schlimmsten Teil ihres Arbeitstages. Infolgedessen führen immer mehr Unternehmen flexibles Arbeiten als Maßnahme ein, um die Zeit, die die Mitarbeiter im Verkehr und Transport verbringen, zu verkürzen und so eine bessere Work-Life-Balance für die Arbeitnehmer zu gewährleisten.

Nach der gleichen Studie würden heutzutage mehr als acht von zehn Menschen einen Job ablehnen, der keine flexible Arbeit ermöglicht.

pendel
Die neuste Umfrage repräsentiert die Ansichten von 15.000 Unternehmen und Fachleuten aus 80 verschiedenen Ländern, darunter Österreich, und zielt darauf ab, die aktuelle Einstellung zum Thema Pendeln zu verstehen. Es untersucht die Auswirkungen des Pendelns auf das Leben der Menschen und wie sie – und ihre Arbeitgeber – damit umgehen.

Glücklicherweise werden flexible Arbeitsmöglichkeiten ohne oder mit geringem Pendelverkehr immer alltäglicher: Drei Viertel (75%, in Österreich sogar 83%) der Befragten sagen, dass Unternehmen in ihrem Sektor flexible Arbeitsmöglichkeiten anbieten, um Pendelzeiten zu verkürzen. Tatsächlich glauben 40% der Befragten (in Österreich 48%), dass bis 2030 das Pendeln in vielen Branchen der Vergangenheit angehören wird.

Fast die Hälfte (48%) der Arbeitnehmer verbringt das Pendeln bereits mit Arbeiten und deshalb ist rund die gleiche Menge (42%) der Meinung, dass der Arbeitsweg mit in die offizielle Arbeitszeit einfliessen sollte. Sie fordern daher, dass Pendlerstunden in ihre Arbeitsverträge aufgenommen werden.

Rückläufige Wirtschaft, optimistische Immo-Leute

Die Ergebnisse des „RICS Global Commercial Property Monitor (GCPM)“ für das erste Quartal zeigen, dass der Optimismus unter den Immobilienexperten ungebrochen ist, obwohl die Europäische Kommission ihre Wachstumsprognosen für die Wirtschaft in der Eurozone aufgrund des rückläufigen Welthandels, einer Schwächephase im verarbeitenden Gewerbe und des Brexit in diesem Monat gesenkt hat. Laut des RICS GCPM könnte die schnelle Anpassung der Zinspolitik durch die EZB zur stabilen Stimmung in der europäischen Immobilienbranche sowie zur anhaltend guten Mieter- und Investorennachfrage beigetragen haben.

Die Länder mit den höchsten absoluten Werten sowohl auf den Vermietungs- als auch den Investmentmärkten waren im ersten Quartal Deutschland, Ungarn, Tschechien, Portugal und die Niederlande. Erneut zeigt der RICS Monitor eine positive Entwicklung des Industrie- und Bürosektors im Vergleich zu dem schwächelnden Einzelhandelssegment auf.

Shoppingcenter werden hybrid

jezael-melgoza-1127048-unsplashIn den meisten europäischen Ländern ist der Bedarf an Shoppingcentern gesättigt. Die Differenzierung zwischen erfolgreichen, gut konzeptionierten Shoppingcentern in Top-Lagen und solchen an Sekundärstandorten mit geringem Freizeitwert oder ungünstigem Nutzermix schreitet daher weiter voran, wie die neuesten Untersuchungen des international tätigen Immobilienberatungsunternehmens Cushman & Wakefield zeigen. Weitere Ergebnisse:

• Zunehmende Umnutzung bestehender sekundärer Einzelhandelsflächen in Büro-, Wohn- und sonstige Nutzungen.
• Im Jahr 2018 wurden insgesamt 2,6 Millionen Quadratmeter neue Shoppingcenterflächen fertiggestellt, 28 Prozent weniger als im Vorjahr.
• 2018 sank die in Westeuropa neu auf den Markt kommenden Shoppingcenterflächen gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent; in Mitteleuropa betrug der Rückgang 31 Prozent.
• Die Türkei, Russland, Polen und Frankreich verzeichneten 2018 die größten Zuwächse an Shoppingcenterflächen.

„Vermieter und Investoren müssen sich an die Differenzierung des Shoppingcentermarktes anpassen. Wir gehen nicht davon aus, dass es noch weitere Projektentwicklungen von Shoppingcentern im klassischen Sinne geben wird. An ihre Stelle treten zunehmend Sanierungs- und Umstrukturierungsprojekte, um dem wachsenden Bedarf an flexiblen Flächen gerecht zu werden. Gemischte Projekte werden immer beliebter, da die Anleger ihr wahres Potenzial erkennen. Wie wir in Teilen Europas sehen, mit Frankreich als Paradebeispiel, versuchen die Projektentwickler von Shoppingcentern, mit neuen Formaten wie Fachmarktzentren und hybriden Formaten mit Büros, Hotels und Wohnungen den Markt zu diversifizieren“, so die Studienautoren Silvia Jodlowski.

 

Filmreif!

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Ein gutes Zeugnis für die Planung eines Hauses ist es, wenn man in einem Hollywood-Film vorkommt. Wobei ich gestehe, dass ich keine Ahnung habe, worum es in „The Hustle“ geht, es spielen darin Anne Hathaway und Rebel Wilson die Hauptrollen. Kenne ich auch nicht, und bekomme ich wieder geschimpft, wenn ich das hier schreibe, wurscht, es geht eh um das Haus. Die Villa ist wesentlicher Drehort des Films und wurde vom österreichischen Architekten Michael Maurer (seit 2016 bei Maurer-Ian Architektur) entworfen. Sie liegt auf den Balearen und hat 620 Quadratmeter – geht gerade für so ein Ferienhäuschen. Nein, im Ernst: superschön, stilvoll, beeindruckend. Am besten man klickt sich durch ein paar Bilder. Für alle die die Immobilie weniger interessiert als der Blockbuster: Den Trailer zum Film gibt’s hier.

Foto: Savo Ilic

Bambus ist der Rohstoff der Zukunft und eine Designerin gilt als die Botschafterin der schnellwachsenden Pflanze: Elora Hardy. Die Onu Onu Bar auf den Malediven setzt ein nachhaltiges Zeichen und ist zugleich bestes Beispiel für eine visionäre Architektur:

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Wohnmöglichkeiten für ältere Menschen

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Derzeit startet ein Forschungsprojekt dazu, wie sich vorhandener Wohnraum besser nutzen lässt, und an dem Daniel Fuhrhop sich in den kommenden drei Jahren beteiligt: Bei „OptiWohn – optimierte Wohnflächennutzung“ werden ältere Menschen, die allein im großen Haus bleiben, zu ihren Möglichkeiten beraten, etwa Umbau (mit der Abtrennung von Einliegerwohnungen), Untermiete (mit „Wohnen für Hilfe“) und Umzug. In drei Modellprojekten in Göttingen, Köln und Tübingen werden dazu vorhandene Angebote vernetzt und neue geschaffen.

Vorgefertigtes Zuhause

TatamiDer modulare Wohnbau wird internationaler. Und immer besser. Tatami etwa sorgt dafür – das lässige Unternehmen fertigt diverse Raumtypen vor und setzt sie blitzschnell vor Ort zusammen. Coole Sache und eine ebenso cool gemachte Website.

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