Bummvoll

FMDAyBist du gscheid! Heute geh ich rein zum FM Day und die Hütte ist bummvoll. Beachtenswert ist außerdem, dass wirklich unterschiedlichen Gäste und Professionen da sind, kein Insider-Treff. Respekt!

Ausverkauf am Zinshausmarkt

Zinshaus 2
Viel Kapital floß in Zinhäuser. Sogar 1,28 Milliarden Euro – aber das war einmal. Zum 17. mal präsentiert Otto Immobilien den Report zum Wiener Zinshausmarkt und das Ergebnis ist klar: Viel Nachfrage triftt auf – ojeh – wenig Angebot. Richard Buxbaum (Prokurist bei Otto Immobilien) meint, er wolle fast von einem Ausverkauf innerhalb des Gürtels sprechen. Die Umsätze sinken jedenfalls heuer, das erste Halbjahr 2016 schaffte nur 232 Mio. Euro (ähnlich wie 2014). Der Rekordwert von letztem Jahr (1,28 Mrd. Euro) wird daher heuer nicht erreicht.

Zum ersten Mal wertet Otto Immobilien bei dem Report auch Share Deals aus, und zwar gemeinsam mit Moore Stephans, einer Steuerberatungs-Kanzlei, und rückwirkend bis 2009. Otto-Researcher Alexander Bosak resümiert :

“Im Durchschnitt beträgt der Anteil der durch Share Deals transaktionierten Gründerzeit-Zinshäuser 5,9 % – bei steigender Tendenz. Ab dem Jahr 2013 hat der Anteil deutlich zugenommen und betrug im Rekordjahr 2015 bereits 10,3 %”.

 

Drei neue Investmentmöglichkeiten

Und es geht weiter bei neuen investmentmodellen: Die Immobilien-Crowdinvesting-Plattform Brickvest startet drei neue Investitionsmöglichkeiten. Anleger können ab sofort in ein weiteres Einzelhandelsportfolio in deutschen Mittelstädten, Studentenwohnheime in Großbritannien und ein gesamteuropäisches Portfolio von Gewerbeimmobilien investieren. Zudem hat das junge Unternehmen bereits weitere Deals in Höhe von 60 Millionen Euro in der Pipeline, die über die Plattform veräußert werden, und treibt damit die Professionalisierung des Immobilien-Crowdinvestings weiter voran.

Neue mobile Immobilie

Nach zwei Jahren intensiver Arbeit wurde am Freitag, 16. September in Großwilfersdorf ein Modell als Ergebnis des Forschungsprojektes „Roofbox“ präsentiert. Die Roofbox, eine vorgefertigte Raumzelle aus Holz, wird auf bestehende Gebäude aufgesetzt und trägt damit wesentlich zur ressourcenschonenden Flächennutzung bei.

Haas Fertigbau Modulhaus 2

Foto: Haas Fertigbau

Ein Tool für Sonderwünsche

Sonderwunsch
Die Werbeagentur CREVO hat ein digitales Tool namens Sonderwunsch Meister entwickelt, dass Bauträgern die lästige Arbeit mit den Sonderwünschen der Käufer abnehmen soll. Gute Idee, finde ich. Das Ding soll sowohl für Wohnungen als auch für Büros tauglich sein. Der Film auf der Website erklärt ungefähr wie’s funktioniert (aber nicht, warum das Logo so sozialistisch ist).

Fakten zum Wohnimmobilienmarkt

RE/MAX berichtet über die Highlights am aktuellen Wohnungsmarkt in Österreich:

- 23.319 Wohnungsverkäufe in Österreich im 1. Halbjahr 2016
- Quadratmeterpreis bei 2.901 Euro (+38,7% im 5-Jahresvergleich)
- Jede 4. Wohnung kostete unter 104.130 Euro
- Wohnungspreise in Wien: +2,8%
- Steiermark nach Anzahl hinter Wien zweitgrößter Wohnungsmarkt
- +22% mehr verbücherte Wohnungen in Niederösterreich
- Bezirk Kitzbühel: +50% mehr Wohnungsverkäufe
- Preise für Neubauwohnungen: Salzburg vor Vorarlberg und Wien
- Aktuelles Wohnungsangebot etwas größer als im Vorjahr

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Garage schlägt Zinshaus

Coverstory_IW_1“Gegenwärtig werden Investoren auf Parkhäuser durch zwei Aspekte aufmerksam: das Cash- und das Wertsteigerungspotenzial. Die Aussichten für beide sind in den kommenden Jahren quer durch Europa nach Analyse von Catella ausgesprochen positiv zu bewerten”, lautet der Befund von Catella Research zum Thema Parkhäuser als Investments.

Ich habe dem Thema bereits im September 2013 die Covergeschichte der Immobilienwirtschaft gewidmet. Aktuell liegen die durchschnittlichen Ankaufsrenditen laut Catella in Europa bei rund 6,5 %, also deutlich über denen der traditionellen Investmentvehikel „Büro“ und „Einzelhandel.

Jetzt echt: erster grüner Mietvertrag bei Union Invest

K2 Dolce LuxemburgWir brauchen nicht nur nachhaltige Gebäude, sie müssen auch so benutzt werden. Das kann u.a. mit einem grünen Mietvertrag gesichert werden. Lange wurde darüber erzählt, jetzt macht Union Investment ernst. Mit der Mieterin UBS (Luxembourg) S.A. gibt es einen grünen Mietvertrag für eine Bürofläche über 2.280 m2 im Objekt „K2 Dolce“ in Luxemburg (siehe Bild).

Schwerpunkte der Klauseln zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Energie bilden die Wahl umweltschonender Reinigungsmittel sowie bauökologische Anforderungen bei der Ausschreibung von Bauleistungen. Für Reinigungsmittel ist beispielsweise vorgeschrieben, dass sie einen Lösungsmittelanteil von weniger als zwei Prozent enthalten sollten. Im Fall von Umbauten in den Büroräumen sind umweltverträgliche Baumaterialien vorzuziehen. Beide Maßnahmen tragen zu einer spürbaren Verbesserung des Raumklimas bei. Darüber hinaus regelt ein Nutzerhandbuch für den Mieter unter anderem, wie sich ein energieeffizienter Gebäudebetrieb umsetzen lässt. Durch ein regelmäßiges gegenseitiges Reporting treten Union Investment und UBS (Luxembourg) S.A. zudem in einen Nachhaltigkeitsdialog.

So leben wir in Zukunft

High-Tech-Gebäude, neue Stadt-Landschaften, smarte Mobilität: Wie wir in Zukunft bauen sollen, hängt davon ab, wie wir leben werden. Diese Doku regt an, …

Gewerbemakler gründen Plattformen

HausIch werde oft gefragt, ob das, was im Buch über die Zukunft des Immobilienmaklers nur für Wohnungsmakler gilt. Nein, natürlich nicht. Auch Gewerbe- und Investmentmakler haben ähnliche Probleme bzw. werden vor teilweise genau den gleichen Voraussetzungen stehen. Einen Punkt hat etwa die Immobilienzeitung (IZ) in ihrer aktuellen Titelgeschichte aufgegriffen: Die Gewerbemakler wollen sich nicht mit den offenen Portalen wie ImmobilienScout24 oder Immowelt herumschlagen (zur Abhängigkeit von diesen und anderen Plattformen gibt es in meinem Buch übrigens ein eigenes Kapitel), also gründen sie jetzt nach und nach eigene, geschlossene Plattformen.

JLL hat schon eine, BNP Paripas ebenso. CBRE, Colliers, Savills und Cushman & Wakrefield arbeiten gerade an einer, berichtet die IZ. Natürlich sind diese Produkt ein Zwitter. Einerseits findet man da größere Investmentmöglichkeiten als auf z.B. willhaben, wo man das Objekt auch nicht wirklich als Investement erkennt (weil zwischen einer Zahnarztpraxis und einem Gasthaus gelistet). Das ist ein bissl peinlich. Auch lassen sich mehr Infos von den Maklers darstellen. Diese sparen natürlich auch die Inseratskosten bei Fremdplattformen und vermeiden Abhängigkeiten.

Andererseits sind bislang viel eher Mietflächen von Büros und Lagern auf den Makler-Plattformen zu finden. Und ähnlich wie beim MLS für Wohnungen, macht das ganze für Nachfrage eigentlich nur Sinn, wenn sie sich nicht durch mehrere Datenbanken durchackern müssen, bei denen unwahrscheinlich klar ist, dass die überhaupt das ganze Angebot der Makler online haben.

Bei mir bleibt am Ende der Gedanke: Eine Reaktion der Großen, die unsinnig ist und nicht mehr als eine patscherte Marketingaktion. Für (institutionelle, professionelle) Investoren würde nur eine große, vollständige Datenbenk Sinn machen. Davor haben die Makler aber Angst, weil sie ihr (fast) einziges Asset hergeben: Die Adresse und die Infos des Objekts. Im Internet ist das aber nur eine Frage der Zeit, bis ein Dritter kommt und diese Datenbank einfach programmiert.

Kapitaleinsammelfirma für Wohnungen

Eine schön gemachte Website für Crowd Funding im Wohnungsbereich ist Real Funds, die übrigens 7 % Return versprechen. Unter dem Menüpunkt Housing Market zeigt das Unternehmen, wie es um den Markt steht – und zwar in einer Art und Weise, wie sie dem Web würdig ist. Bitte gerne abkupfern!

Housing UK
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