Ich liebe es:

Einfach weil ich es so genial finde. Zwei Bilder von PERSPECTIVA PRACTICA an der Universitätsbibliothek Graz, eine Arbeit von Anna Artaker. Mehr hier.

Fotos: David Schreyer

Mikrologistik dank Kooperation

Problem: Egal ob Fahrstuhl oder Kühlanlage, wegen irgendetwas funktioniert das Klump immer wieder nicht richtig. Also muss es repariert werden, bloß werden Ersatzteile meist nicht dort gelagert, wo sie gebraucht werden. Ist der Hersteller auch für den Service verantwortlich, befindet sich das unternehmenseigene Lager oft auch kilometerweit vom Standort der Anlage entfernt oder der Techniker vor Ort ist ein Servicepartner ohne eigene Lagerinfrastruktur und hat somit keine Möglichkeit, die Ersatzteile entgegenzunehmen.

Lösung: Storebox und WorkHeld kooperieren und bieten für so einen Fall eine Komplettlösung an. WorkHeld hat sich auf die Digitalisierung von Montage-, Service- und Instandhaltungsprozessen spezialisiert und deckt den gesamten Materialmanagement-Prozess digital ab. Das beinhaltet die Ersatzteilbestellung, die Bestellfreigabe, bis hin zur Dokumentation des Ersatzteilverbrauchs. Die Logistiklösung zur Abwicklung und Zustellung der Ersatzteile in Kundennähe bietet wiederum Storebox. Diese bieten eine Lagerinfrastruktur in rund 30 Städten in der DACH-Region mit über 100 Standorten an.

Gscheit.

Foto: Storebox

Steigende Investitionen in Impfstoffentwickler erhöhen die Nachfrage am Immobilienmarkt

Der weltweite Bedarf an Labor- und Büroräumen durch Impfstoffforschungsunternehmen, die aktuell stark expandieren, wird zukünftig deutlich ansteigen. Ein Indiz für diese Entwicklung ist die starke Zunahme der Risikokapitalfinanzierung (VC) in diesem Sektor im bisherigen Jahresverlauf: Rund 2,3 Milliarden US-Dollar wurden bereits investiert. Somit verantwortet das Segment 1,2 % aller weltweiten VC-Investitionen. Zum Vergleich: der Fünfjahresschnitt liegt bei nur 0,6 %.

Laut Savills waren die USA und Deutschland bisher die dominierenden Länder auf dem Impfstoffmarkt. Doch andere Staaten wie Kanada und Frankreich rücken nach. „Zwischen 2015 und 2019 sind die durchschnittlichen jährlichen Investitionen in Impfstoffunternehmen im Vergleich zum vorhergehenden Fünfjahreszeitraum in den meisten Ländern deutlich gestiegen. Es ist jedoch keine Überraschung, dass diese Zahlen angesichts der Pandemie nun bereits nach den ersten acht Monaten des Jahres 2020 übertroffen werden. Das schnelle Wachstum von kleineren Unternehmen im Impfstoffsektor, die in der Regel die Hauptempfänger der VC-Finanzierungen sind, ist ein gutes Vorzeichen für die Entwicklung eines starken Life-Science-Ökosystems. Dies wird auch die globalen Großunternehmen anziehen und die Nachfrage nach Immobilien sowohl im Büro- als auch im Speziallaborbereich fördern“, erklärt Steven Lang, Director Commercial Research bei Savills. Schon vor der COVID-19-Pandemie haben Investoren Life-Science-Immobilien unter die Lupe genommen. Jedoch handelte es sich bisher um einen alternativen Teilsektor, der in der Regel von spezialisierten Investoren und Developern fokussiert wurde.

Eh ok

Der Großteil der Beschäftigten hat sich in der bisherigen COVID-Zeit als sehr widerstandfähig erwiesen und diese besondere Zeit gut bewältigt. Das belegt eine repräsentative Studie in acht Ländern des Servicedienstleisters Sodexo zum Thema „Arbeitsleben in Zeiten von Covid-19“. Demnach sind 66 Prozent der deutschen Arbeitnehmer weiterhin zufrieden mit ihrem Job und 64 Prozent auch mit ihrem Arbeitgeber. Ebenfalls positiv: Die überwiegende Mehrheit hat starkes Vertrauen in Arbeitgeber, Kollegen und Mitarbeiter in Bezug auf Hygiene und Sicherheit am Arbeitsplatz (jeweils über 70 Prozent).

Co-Living lebt!

Die Frage nach Co-Living und Co-Working ist berechtigt. Schließlich geht es ja auch viel um geteilte Flächen und da zuckt jeder gleich mit einem Covid-Reflex in sich zusammen.

Co-Living gewinnt aber in Europa an Attraktivität, meint CBRE heute in einer Aussendung. „Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass die monatlichen Zahlungen bei Co-Living Modellen in vier der von uns untersuchten sechs Städte günstiger sind als am klassischen Mietmarkt“, wird Martin Ofner, Head of Research bei CBRE Österreich, zitiert.

Wien ist aber atypisch. Die großen Co-Living Developments in Wien sind moderne Turmimmobilien wie der DC Tower 3 oder das Projekt Triiiple, die nicht in international typischen zentralen Co-Living Lagen, sondern eher in klassischen Bürolagen, zu finden sind.

Der Co-Living Markt in Österreich sei noch nicht sehr entwickelt, was auch daran liegt, dass der Mietmarkt in Wien sehr stark entwickelt ist und es für Co-Living kaum Preisvorteile für Nutzer gegenüber dem Mietmarkt gibt.

Die besten rural retreats

Tolle Idee: Ein Ranking mit den Rückzugsorten am Land, die sich am besten für remote work eignen. Kriterien zur Bewertung sind u.a. die Nähe zur nächsten größeren Stadt, die Lebenskosten und Hauspreise, die Konnektivität und wie viele Wohnraum mit Arbeitsmöglichkeit es gibt. Wer macht das für Österreich? Bitte!!!!!

Hat Corona eine Flucht aus Wien bewirkt?

Diese Frage ließe sich leicht beantworten, heißt es in einer Aussendung von RE/MAX zur Veränderung der Einfamilienhauspreise von heute: Nein.

Weil nämlich das Angebot an Einfamilienhäusern dafür einfach nicht vorhanden sei. Aber es lassen sich in die Zahlen sehr wohl Versuche, auf das Land zu übersiedeln, hineininterpretieren.

„Um die Frage einigermaßen sauber und sicher zu klären, haben wir Bezirke, die direkt an Wien angrenzen (Bruck, Gänserndorf, Korneuburg, Mödling, St. Pölten Land und Tulln) oder ganz nahe sind (Baden, Mistelbach) mit den ,anderen‘ niederösterreichischen Bezirken verglichen und zwar die Veränderung von 2019 zu 2020 mit der Veränderung ein Jahr zuvor, also vor Corona,“ erklärt Anton Nenning von RE/MAX Austria. Im Jahresvergleich von 2018 auf 2019 sind die Einfamilienhaus-Verkäufe „um Wien“ im Durchschnitt um -5,3 % zurückgegangen, in den „anderen“ Bezirken um +7,5 % gestiegen. Die Preise haben sich um Wien um +3,0 % erhöht und in den anderen Bezirken um +2,4 %. Um Wien also ein Mengenrückgang und überall leicht steigende Preise. Beides ohne Corona.
Ein Jahr später beim Jahresvergleich von 2019 auf 2020 zeigen die Bezirke um Wien einen Mengenrückgang im Durchschnitt von -13,8 %, die „anderen“ Bezirke von -7,1 %. Beides ist wohl nicht nur Corona in die Schuhe zu schieben, sondern einem Mangel an Angebot wie von RE/MAX Austria schon mehrfach prognostiziert, und zwar vor allem im Ballungsraum. Die Preise sind daher gestiegen und zwar in den Bezirken nahe Wien um +12,7 % und bei den „anderen“ Bezirken im Durchschnitt um +3,4 %. „Da mag schon ein wenig mehr Nachfrage dabei sein, aber der Hauptfaktor liegt beim knappen Angebot, nicht bei Corona.

Die Pandemie, die Stadtflucht-Ideen und die Preisexplosion sind in den vorliegenden Statistiken noch wie ein Storchenpaar am Hausdach einer schwangeren Frau: Auch wenn sie gleichzeitig vorhanden sind, so besteht derzeit noch keine Ursache-Wirkungsbeziehung“, so Nenning. „Aber das wird sich ändern.“

Hilton Vienna Park: fit für Events und Zimmer-Workout

Hilton neu! Das Hotel am Stadtpark wurde heute nach millionenschwerer Sanierung der Presse vorgestellt. Sauber is es geworden!

18 Monaten hat die Renovierungsphase gedauert – im mehr oder weniger laufenden Betrieb. Naja, Corona halt. Jedenfalls ist das Hotel vor allem mit seinen Meeting- und Event-Facilities für die zeit nach dem blöden Virus bestens gerüstet. Es sagt von sich selbst sogar, es sei das größte innerstädtische MICE-Hotel Europas. Die 3.500 Quadratmeter große Veranstaltungsfläche sowie die Fitness- und Businesszentren des Hotels wurden komplett neugestaltet.

„Auch wenn der Städtetourismus weltweit durch die Covid-19 Pandemie hart getroffen wurde, stehen Wiens Karten für die Zeit nach der Krise gut: Wiens Bekenntnis zu einer qualitätsvollen Visitor Economy, sein überreiches Kulturangebot und seine Rolle als Standort internationaler Organisationen und Unternehmen bilden ein solides Fundament für Freizeittourismus und Geschäftsreisen. Dass Hilton auf Wien vertraut, in Wien investiert und sich für eine schnelle Erholung rüstet, ist eine begrüßenswerte Botschaft und kann in schwierigen Zeiten wie diesen gar nicht hoch genug geschätzt werden!“, ist WienTourismus-Direktor Norbert Kettner anlässlich der Eröffnung froh.

Das neue Designkonzept des Hotels, das vom führenden Londoner Luxus-Inneneinrichtungsstudio Goddard Littlefair entworfen wurde, ist von der Pracht des Wiener Klassizismus inspiriert und spiegelt die unaufdringliche Eleganz der Stadt wieder. 

Witzig finde ich diese Idee: Als erstes Hotel in Zentraleuropa führt das Hilton Vienna Park „Five Feet To Fitness Rooms“ ein. Das innovative Sport- und Wellnesskonzept bringt über elf verschiedene Fitnessgeräte in das eigene Hotelzimmer. Die neue Zimmerkategorie macht es für Sportbegeisterte und Fitnessfans, die lieber im privaten Umfeld trainieren, bequemer denn je, ihren Aufenthalt mit dem täglichen Workout zu verbinden.

Wiens größte Executive Lounge mit einer weitläufigen Außenterrasse und Blick auf den Stephansdom empfängt Mitglieder von Hilton Honors.

„Die Erweiterung und das erfolgreiche Refurbishment ist in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein, mit dem wir ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Hilton Vienna Park aufschlagen. Durch die Erhöhung der Kapazität auf mehr als 600 Zimmer setzen wir am Wiener Kongressstandort einen starken Impuls und garantieren einen nachhaltigen lokalen Mehrwert“, unterstreicht Michael Klement, CEO von Investor United Benefits.

Fotos: Hilton

Erste Molkerei weltweit erhält DGNB-Zertifikat

Nachhaltigkeit wird zur Normalität heißt es immer. Trotzdem finde ich das nicht normal, weil extra-geil: Die Molkerei von Vorarlberg Milch bekommt ein DGNB-Zertifikats in GOLD.

Das Unternehmen legt mit der Erweiterung seines Käsekellers, dem Bau eines neuen Hochregallagers sowie der Neukonzeptionierung und Erweiterung der Käseabpackung den Grundstein für die nächste Generation. Die Österreichischen Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) hat das Zertifikat letzte Woche überreicht.

Ein Dorf in der Stadt

Die Liv Gruppe verwirklicht mit Unterstützung von Fördermitteln der Stadt Wien ihr Herzensprojekt: ein ganzer gründerzeitlicher Häuserblock wird zukunftsweisend modernisiert. Dabei stehen nicht nur Wohnformen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Mittelpunkt, sondern auch das gute Miteinander aller, die im künftigen „Dorf in der Stadt“ wohnen und arbeiten werden. Es gibt vielfältige und innovative Wohnformen für Menschen mit und ohne Behinderung und alle Generationen. Bis auf zwei sind alle 103 Wohnungen gefördert. Der Baustart ist für das kommende Frühjahr geplant.

Das Projekt Apfelbaum wird deshalb bei der Internationalen Bauausstellung (IBA_Wien 2022) zu den besten Projekten unserer Stadt für das „Soziale Wohnen von morgen“ zählen. 

Bild: jamjam

Erstes Wohnhaus Deutschlands wird gedruckt

Die PERI GmbH druckt im nordrhein-westfälischen Beckum das erste Wohnhaus Deutschlands. Das zweigeschossige Einfamilienhaus mit ca. 80 qm Wohnfläche pro Geschoss entsteht nicht in herkömmlicher Bauweise, sondern wird von einem 3D-Betondrucker gedruckt.

Die Konstruktion des Hauses besteht aus dreischaligen Wänden, die mit Isoliermasse verfüllt werden. Während des Druckvorganges berücksichtigt der Drucker bereits die später zu verlegenden Leitungen und Anschlüsse für Wasser, Strom etc. Der BOD2 ist so zertifiziert, dass auch während des Druckvorgangs im Druckraum gearbeitet werden kann. Manuelle Arbeiten, wie z. B. das Verlegen von Leerrohren und Anschlüssen, können auf diese Weise einfach in den Druckprozess integriert werden.

Bedient wird der Drucker von lediglich zwei Personen. Der Druckkopf und die Druckergebnisse werden per Kamera überwacht. Mit einer Geschwindigkeit von 1 m/s ist der BOD2 aktuell der schnellste 3D-Betondrucker auf dem Markt. Für 1 m² doppelschalige Wand benötigt der BOD2 rund 5 Minuten.

Foto: obs/PERI GmbH

Silly kocht

Jetzt macht dieser Dietmar Silly auch noch ein Restaurant… Seine Hideaways in der Südsteiermark sind Weltklasse, bin gespannt wie dieser jüngste Plan von ihm aufgeht.

Am Holzofen in der großen Stube bereiten die Brüder Dietmar und Gerald Silly selbst steirische Menüs mit saisonalen Zutaten aus der eigenen Landwirtschaft zu, während wechselnde Gastköche aus der Region regelmäßig Abwechslung in die Genusswelt bringen. Hausgemachte PURESLeben-Produkte wie Weine, Öle und Brotaufstriche werden außerdem zum Verkauf angeboten.

Fotos: Günter Standl, Paul Ott (2)

Corona, Zinsen, Markt

„Die Corona-Krise hat auf dem österreichischen Immobilienmarkt weder zu einem Abbruch noch zu einer Unterbrechung, sondern vielmehr zu einer Beschleunigung des Preisanstiegs geführt“, bringt Matthias Reith, Ökonom bei Raiffeisen RESEARCH, die Entwicklung der letzten Monate auf den Punkt. Preisanstiege trotz Rezession historischen Ausmaßes und hoher (Einkommens-) Unsicherheit – zwei Entwicklungen, die sich auf den ersten Blick ausschließen. „Unter dem Eindruck der Krise und der auch nach dem Lockdown weiterhin hohen Unsicherheit ist das Sicherheitsargument als maßgebliches Kaufmotiv wieder stärker in den Fokus gerückt“, analysiert Casper Engelen, Immobilienanalyst bei Raiffeisen RESEARCH, nachdem sich in den letzten Jahren die gefühlte Alternativlosigkeit angesichts des Niedrig- oder sogar Negativzinsumfeldes als maßgeblicher Preistreiber erwiesen hat. Hinzu kommt aktuell die sich immer weiter verbreitende Einsicht, dass das Zinsniveau noch geraume Zeit niedrig bleiben wird. „Low for even longer – steigende Leitzinsen sind durch Corona noch weiter in die Ferne gerückt“, so Reith.

Nach der Zunahme der Preisdynamik stellt sich die Frage, ob damit auch für die kommenden Quartale die Marschrichtung vorgegeben ist, nun eine Abflachung bevorsteht oder ob die ökonomischen Turbulenzen der Corona- Rezession am Immobilienmarkt vielmehr erst zeitverzögert eintreten. Die gesunkene Leistbarkeit spricht dabei für sich genommen gegen eine nahtlose Fortsetzung des dynamischen Preistrends. Blickt man über die Rezession des ersten Halbjahrs und die wohl bis zum Vorliegen einer Impfung nur verhaltene Konjunktur hinweg, hat sich am fundamentalen Bild aber wenig geändert. Die mittel- bis langfristigen Konjunktur- und Einkommensperspektiven sind somit weiterhin positiv. Nach dem spürbaren Bevölkerungszuwachs der Vorjahre ist in den kommenden Jahren mit nachlassendem, aber weiterhin vorhandenem demografischen Rückenwind zu rechnen. „Die fundamentalen Voraussetzungen für eine Fortsetzung des Immobilienzyklus, wenn auch mit geringerem Tempo als im zweiten Quartal und in den Vorjahren gesehen, dürften daher weiterhin intakt sein“, fasst Casper Engelen den Ausblick zusammen.

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