Another friendly Alien

Inmitten der Grazer Altstadt setzt das von Zaha Hadid geplante und der WEGRAZ realisierte architektonische Leuchtturmprojekt ARGOS avantgardistische Zeichen. Die City of Design ist um eine neue Sehenswürdigkeit und ein innovatives Beherbergungskonzept reicher. Letzte Woche wurde das spektakuläre Haus eröffnet. Dank der guten Zusammenarbeit mit allen Gewerken unter Generalplanung von Architekt Martin Cserni verkörpert ARGOS nun, knapp vier Jahre nach Baubeginn, die logische Fortführung der bewährten WEGRAZ-Philosophie: „Wertvolle Bauten zu erhalten, hochwertige Baukunst in der Stadt in der wir leben zu schaffen UND innovative Nutzungskonzepte zu realisieren“, so WEGRAZ Geschäftsführer Dieter Johs.

Kernnutzung des Hauses sind 21 servicierte Apartments mit einem, in dieser Form und Qualität in der Grazer Innenstadt einzigartigen Wohn- und Beherbergungskonzept. In den komplett ausgestatteten Apartments genießen ARGOS-Gäste privates Wohngefühl, gepaart mit exklusivem, individuell wählbaren Hotelkomfort – vom Frühstücks- bis zum Reinigungs- und Wäsche-Service, von Botengängen bis zum Concierge-Service …

Im Erdgeschoß hat der international erfolgreiche Innenausstatter CSERNI einen modernen Showroom eingerichtet. Individuelle Privatkunden und Architekten stoßen in der inspirierenden Atmosphäre des Gebäudes auf kompetente Beratung und eine umfangreiche Musterbibliothek. „Mit dem Cserni live Schauraum haben wir eine Anlaufstelle für unsere Kunden in Graz geschaffen, in der Muster und Materialen vor Ort kombiniert, gespürt und erlebt werden können“, freut sich Arch. Martin Cserni, Eigentümer der Cserni Group.

Sein Büro zeichnet auch für die Umsetzung des komplexen Gebäudes als Generalplaner verantwortlich. Es ist nicht das erste von Zaha Hadid geplante Gebäude übrigens, das Cserni gekonnt mit stilvoller Atmosphäre belebt. Der internationale Traditionsbetrieb mit steirischen Wurzeln fertigte ebenso das Interieur für das Library and Learning Center am WU Campus Wien nach den Entwürfen der weltberühmten Architektin wie auch wesentliche Teile des Innenlebens der Elbphilharmonie in Hamburg nach dem Design der Architekten Herzog & de Meuron. Zu weiteren Referenzen zählen etwa die Do & Co Allianz Arena in München, das Motto am Fluss, das Sofitel oder die OPEC in Wien.

Neben dem Kunsthaus hat Graz nun noch ein mutiges Gebäude, das mutig anders ist, aber sich dennoch in die Altstadt eingliedert – Respekt!

Fotos: WEGRAZ

Die höchsten Mieten

sind Mietwohnungen in Wien. Der durchschnittliche Quadratmeter-Angebotspreis liegt laut willhaben-Erhebung bei 19,3 Euro in der Inneren Stadt. Auf Platz zwei im Ranking der teuersten Durchschnittsmieten liegt Innsbruck (17,6 Euro) dann folgt Kitzbühel (16,2 Euro).

Family Offices wollen mehr Immobilien

Der durchschnittliche Immobilienanteil von Family Offices liegt bei 34 % und soll sich auf 36,5 % im Jahr 2021 und 42 % im Jahr 2025 erhöhen (zum Vergleich: bei Multi-Asset-Investoren ca. 10 %). Knapp die Hälfte der von Catella Befragten (46 %) ist schwerpunktmäßig im Bereich Core+ investiert.

Köpfe in neuen Positionen

Findheim holt sich den Digital-Experten Cristian Busoi (42), der justimmo zur absoluten Erfolgssoftware machte. Bei dem Wiener PropTech-StartUp findheim ist Busoi nun als Head of Business Development tätig.

Auch beim Immobilien-Asset- und Investmentmanager GalCap Europe gibt es einen Neuen: David Hofer (37) bekleidet die neu geschaffene Position des „Director Transactions“. Hofer ist somit zukünftig zuständig für die An- und Verkaufsaktivitäten aller von GalCap beratenen Vehikel. Sein Fokus liegt auf dem Ausbau des Wohn- und Büroportfolios in Österreich und dem weiteren Ausbau des weitgespannten internationalen Netzwerkes des Unternehmens.

Pendlerbereitschaft

Für den Traumjob sind die Österreicher bereit im Durchschnitt täglich 76 Kilometer zu pendeln. Rund ein Drittel würde bis zu 100 Kilometer an Fahrtstrecke in Kauf nehmen, wenn der absolute Traumjob winkt. Für weitere 30 Prozent ist eine Strecke zwischen 20 und 60 Kilometer vorstellbar. Das hat eine Studie im Auftrag von ImmobilienScout24 ergeben.

Begrüßungsprognose

Vorgestern ging das 6. Immobilienforum Wien über die Bühne. Wahsinns Programm, kein Vortrag auch nur annähernd schlecht. Top! Ich durfte das Ganze wieder moderieren und hier meine Begrüßung von in der Früh:

„Und nun zum Wetter

Das Sturmtief Sabine klingt heute langsam ab, alle Referenten konnten zum Immobilien Forum Wien 2020 anreisen und erwarten sonnige Ausblicke auf den Wiener Markt.

Die Aussichten: Es weht weiterhin Geld in den österreichischen Immobilienmarkt, vor allem im Wiener Becken sind Höchstwerte bei fertigen Objekten aber auch zunehmend bei Forward Purchases zu erwarten. Der Tiefdruckeinfluss der Renditen bleibt aufrecht, die Anzahl der neuen Objekte rutscht Richtung Null-Grad-Grenze.

Weiterhin bleibt es in allen Asset-Klassen im Zehnjahresdurchschnitt zu warm. Der Retail-Bereich ist nach wie vor wechselhaft, Wohnungen und Logistik erreichen Höchstwerte, im Büromarkt fällt die Schneefallgrenze auf die wenigen verfügbaren Flächen.

Trotz der guten Aussichten, sind allerdings weitere orkanartige Stürme nicht ausgeschlossen und von der Großwetterlage abhängig. Das Tief Donald wütet derzeit über dem amerikanischen Raum, in China ziehen zunehmend dichtere Wolken auf und bis am Abend wird sich der Nebel in Großbritannien nicht auflockern.

In der Wiener Innenstadt kommt es heute zu unangenehmen Böhen, es wird empfohlen im Park Hyatt zu bleiben. Hier hagelt es informative Vorträge, die sich mit sonnigen Kaffeepausen abwechseln.

Mit diesen Aussichten begrüße ich Sie zum 6. Immobilen Forum Wien 2020. Herzlich willkommen.“

KURZNEWS – SES Spar European Shopping Centers kündigt für Donnerstag, den 19. März 2020 um 9:00 Uhr die Kundeneröffnung des modernsten Shopping-Center Sloweniens (Eigenangaben) im nördlichen Stadtteil Šiška in Ljubljana an. Spannend ist ALEJA wegen seiner Bedeutung für die Stadtentwicklung. Es soll ein multifunktionaler Treffpunkt mit Schwerpunkt auf Shopping, Gastronomie und Freizeit auf 32.000 Quadratmeter Pachtfläche werden. Die Investition in das Projekt beträgt rund 150 Millionen Euro.

The show will go on?

Kommentar von Sabine Barthauer, Vorstandsmitglied der Deutschen Hypo:

„Das Jahr 2020 ist bereits turbulent gestartet. Der Konflikt zwischen dem Iran und der USA hat dazu geführt, dass sich die geopolitische Lage weiter zugespitzt hat – die weiteren Entwicklungen und Folgen sind ungewiss. Derweil wird die notwendige Klimadebatte unverändert intensiv weitergeführt. In Deutschland setzen die geplanten Investitionen der Deutschen Bahn ein wichtiges positives Signal.  

Das Jahr 2019 war eines der besten Immobilienjahre in Deutschland. Mit einem Umsatz im Bereich der deutschen Gewerbeimmobilien von rund 70 Milliarden Euro kann erneut von einem Jahr der Superlative gesprochen werden. Aufgrund der für die Immobilienbranche positiven Rahmenbedingungen wie den Dauerniedrigzinsen und dem Anlagedruck institutioneller Investoren ist eine Trendumkehr auch weiterhin nicht in Sicht. Es fehlen zum aktuellen Zeitpunkt schlichtweg attraktive Anlagealternativen. Somit bleibt die hohe Nachfrage nach gewerblichen Immobilien weiterhin bestehen.

Auch die Konjunkturdaten in Deutschland geben Anlass zur Freude. So weist die Arbeitslosenquote den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung auf und die Wirtschaft insgesamt konnte erneut leicht um 0,6 Prozent zulegen. Somit können wir – trotz der geopolitischen Risiken – positiv in die Zukunft blicken. Für das Jahr 2020 wünsche ich Ihnen allen viel Gesundheit, Freude und Erfolg.“

Das erste Landzinshaus

Witzige Idee, das Zinshaus aufs Land zu übersetzen. Am 19. Februar 2020 wird im niederösterreichischen Mitterndorf an der Fischa von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Hans Peter Haselsteiner das erste Landzinshaus eröffnet. Elf Wohneinheiten sind es geworden, errichtet in modularer Holzbauweise. Richtig, wer jetzt Lukas Lang Building Technologies dahinter vermutet.

„Wir bieten standardisierte, öko-zertifizierte und industrielle Fertigung im Baukastensystem“, lautet das Credo auf der Website.

Landzinshäuser sollen demgemäß hochindustrialisiert gefertigte Mehrfamilienhäuser mit dichter Verbauung und verlässlicher Wohnqualität sein, zwischen fünf und neun Einheiten haben, für Investoren attraktiv sein, aber für Mieter ebenso leistbar.

Co-working für Mattersburg

Mit easydesk kommt Anfang Jänner der erste Co-working Space nach Mattersburg, was ich für enorm wichtig halte. Solche Arbeitsplatz-Konzepte braucht es vor allem auch im ländlichen Raum. Macht absolut Sinn!

Und klingt doch auch ordentlich, die Beschreibung:

easydesk bietet auf insgesamt 1500 m2 vielseitige und flexible Arbeitsmöglichkeiten. Diese reichen je nach Bedarf vom flexiblen Einzelarbeitsplatz – easyFLEXdesk – bis hin zu Einzelbüros und individuell gestaltetem 500 m2 Großraumbüro – easyPRIVATE. Zur Verfügung stehen zudem mietbare Besprechungs- und Präsentationsräume für Workshops und Schulungen, eine großzügig gestaltete  Lounge für den nächsten Firmenevent – mit Gesprächskojen, Gemeinschaftsküche samt Kaffeebar und unterschiedlichen Sitzgelegenheiten, die zu kreativen Pausen einladen und die Kommunikation untereinander fördern. Zusätzliche Annehmlichkeiten wie Glasfaser-High Speed Internet, Hochleistungs-Drucker und Scanner, Reinigungsdienst, 24/7 Zutritt, absperrbare Rollcontainer für Persönliches, sowie Obst und Kaffee sind ebenfalls im Angebot integriert. Das Hauseigene Datacenter mit Notstrom-Aggregat bietet Platz für Rechenpower. In der warmen Jahreszeit kann man sich auf die schattige Terrasse auf eine der Outdoor-Sitzgruppen zurückziehen, oder entlang des Baches spazieren.

Realisiert wurde der Space von Accelleration-2 GmbH als Start-Up-Investor und der BC Group GmbH als Immobilienentwickler.

KURZNEWS – Nach mehreren Projekten im 12. Wiener Gemeindebezirk ist der Bauträger Rustler im Zentrum Meidlings weiterhin sehr aktiv. Neben dem laufenden Projekt „R Quadrat“ und dem bereits fertiggestellten „Fischerhaus“, setzt Rustler nunmehr mit dem „Kunsthaus Meidling“ weiter auf themenorientierte Wohnbauprojekte in diesem aufstrebenden Bezirk.

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