Generation der Erben

Vor einem Jahr habe ich das Thema Erben zu einer großen Geschichte gemacht, weil ich mir dachte, den jetzt dann stattfindenden Generationenwechsel muss man mal beleuchten. 2012 lag die jährliche Immobilien-Erbmasse bei 10 Milliarden Euro. Seit damals hat sich viel getan.

ImmobilienScout 24 hat vor kurzem ein paar Zahlen zu dem Thema erhoben: Jeder Vierte hat bereits geerbt oder ein Haus beziehungsweise eine Wohnung geschenkt bekommen, heißt es da. Außerdem: Die Zahl der Immobilien-Erben steige von derzeit 23 auf künftig 38 Prozent an. Und proitieren werden vor allem die Jungen, denn bei den unter 30-Jährigen liegt der Anteil künftiger Erben mit 59 Prozent deutlich höher.

KURZNEWS – Die S IMMO AG hat mittlerweile mehr als 2 Millionen Quadratmeter im Berliner Speckgürtel erworben. 28 Areale um über 30 Mio. Euro hat die AG bislang sichern können. Ernst Vejdovszky, Vorstandsvorsitzender der S IMMO AG, kommentiert: „Die Zukäufe im Berliner Speckgürtel entsprechen genau unserer Strategie antizyklisch zuzukaufen und rechtzeitig die Erträge der Zukunft sichern.“

XaaS – Was? Neue Geschäftsmodelle im Aufwind

Produkte und Dienstleistungen der Licht- und Gebäudetechnik werden zunehmend im Abo-Modell vermarktet. Der Trend nennt sich “X as a Service” (XaaS), also “Light as a Service” (LaaS), “Security as a Service” oder “Safety as a Service” und bietet Vorteile für Anbieter und Kunden. Die Digitalisierung beschleunigt diese Entwicklung und ermöglicht neuartige Geschäftsmodelle.

„Sicherheit as a Service“
Auch unter dem Begriff „Betreibermodell“ halten „as a Service“-Konzepte Einzug in nahezu allen Bereichen der Gebäudetechnik, so beispielsweise in der Sicherheit oder im Brandschutz. Sicherheitsanbieter integrieren verschiedenste Technologien und Dienstleistungen, um den Zutritt zu regulieren und Bedrohungen rechtzeitig auszuschließen. Auch Kameras, Schrankenanlagen und Drehkreuze werden nicht gekauft, sondern zum Bestandteil eines umfassenden Services. Projektierung, Installation, Software, Wartung und Betrieb stammen aus einer Hand. Die Kosten sind über die gesamte Vertragslaufzeit stabil und gut kalkulierbar.

Mehr dazu in diesem Fachartikel von der im März statt findenden light + building.

Aktuelle Office-Daten Wien

Das Vienna Research Forum publizierte seine Zahlen für das 4.Quartal 2019 für den Wiener Büromarkt. Die Zusammenfassung lautet:

Im 4. Quartal 2019 summierte sich die Vermietungsleistung auf dem Wiener Büromarkt auf 37.415 m2 – das sind rund 54% weniger als im 4. Quartal 2018 und 31% weniger als im 3. Quartal 2019.Zu diesem Ergebnis kommt das Vienna Research Forum (VRF) nach der Auswertung der aktuellen Eckdaten des Wiener Büromarktes. Berücksichtigt werden vom VRF dabei nur moderne Büroflächen, die ab 1990 gebaut oder generalsaniert wurden und die gewisse Qualitätskriterien wie Klimatisierung, Lift oder IT-Standard erfüllen. Die größte Vermietung (Vorvermietung) fand laut ViennaResearchForum mit 4.000 m2 im Submarkt Airportcity Vienna statt. Sie entspricht rund 11% der Vermietungsleistung auf dem Wiener Büromarkt im 4. Quartal. Eine weitere größere Vermietung (Neuvermietung) wurde im Submarkt Norden mit 2.736 m2 registriert. Insgesamt wurden im 4. Quartal 47 Vermietungen verzeichnet – das sind um 15 Vermietungen weniger als im Vorquartal und um 31 weniger als im Q4 2018.

Betrachtet man die Vermietungsleistung nach dem Anteil der Vermietungsarten, so entfallen 69% der Fläche auf Neuvermietungen und 31% auf Vorvermietungen.

Im 4. Quartal 2019 betrug die Leerstandsquote im VRF-Bestand moderner Bürogebäude in Wien 4,6%. Der Leerstand ist damit im Vergleich zum Vorquartal und 0,3 Prozentpunkte gestiegen und gegenüber dem Vergleichszeitraum Q4 2018 um 0,9 Prozentpunkte gesunken. Die niedrigste Leerstandsquote wurde mit 1,65 % im Submarkt Airportcity Vienna registriert, die höchste mit 8,38 % im Submarkt Hauptbahnhof.

Wir werden Emma!

So wie die Wachspuppe Emma, werden wir ausschauen, wenn wir weiter exzessiv büroarbeiten. Na servas! Der Standard hat unlängst über das Projekte berichtet, das Video zeigt eindrucksvoll, wie verkrüppelt und fahl die Puppe daherkommt. Brrrrr!

KURZNEWS – Startschuss zur Bewerbungsphase der Bachelor- und Master-Studiengänge im Bereich Immobilienwirtschaft an der FHWien der WKW: Ab 8. Jänner 2020 können sich Interessierte um Studienplätze bewerben, die im Wintersemester 2020/2021 zur Verfügung stehen. Die Bewerbung ist bis einschließlich 11. Mai 2020 möglich.

Mietpreise steigen stetig

Der HousingAnywhere International Rent Index bestätigt für Q4 2019 einen anhaltenden Anstieg der Mietpreise. In teuren Immobilienmärkten wie London, Amsterdam und München hat sich dieser im Jahr 2019 verlangsamt, in Märkten mit niedrigerem Preisniveau war dies nicht der Fall: Vor allem Berlin, Barcelona, Madrid, Wien und Brüssel haben ein starkes Mietwachstum verzeichnet.

Hoteltrends: Holografie und Roboter

Willkommen in der Zukunft: Mit digitalen Services begeistern immer mehr Hotels ihre Gäste. Eingecheckt wird übers Smartphone, der Roboter liefert Snacks an die Zimmertür und der Geschäftspartner erscheint als Holografie im Meetingraum ? was nach Zukunftsmusik klingt, ist in vielen Hotels inzwischen Realität. Die Experten der TREUGAST Solutions Group haben digitale Innovationen zusammengestellt, die dem Hotelaufenthalt ein echtes Update verpassen.

Fotos: Koncept Hotels, Robotise, YOTEL New York, Shutterstock, 2019 Hilton, Shutterstock

KURZNEWS – docu tools kooperiert mit Q Point, einem Anbieter von digitalen Gesamtlösungen im Verkehrswegebau auf Basis von herstelleroffenen und systemunabhängigen Lösungen.

Gesucht: Baukulturgemeinden mit Boden-Haftung

Der LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2021 stellt den Umgang mit Grund und Boden in den Fokus kommunaler Entwicklung. Innovative Gemeinden können ab jetzt einreichen.

Bereits zum vierten Mal nach 2009, 2012 und 2016 holt LandLuft, der Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen, zukunftsorientierte Gemeinden Österreichs vor den Vorhang. Der LandLuft Baukulturgemeinde-Preis 2021 wird in Kooperation mit dem Österreichischen Gemeindebund und dem Österreichischen Städtebund an jene Gemeinden und Städte verliehen, die nachhaltig in die Lebensqualität vor Ort investieren – mit besonderer Berücksichtigung der kommunalen Boden- und Raumordnungspolitik.

„Im Zentrum des Baukulturgemeinde-Preises steht weniger das schöne Gebäude. Wichtiger ist, wie und in welchem Kontext es entstanden ist und welchen Beitrag es zur kommunalen Entwicklung leistet. Es geht uns um gelebte Baukultur und die Menschen, die sich für eine zukunftsfähige Ortsentwicklung einsetzten. Übrigens sind die Gemeinden in Summe der größte Bauherr im Land, sie beeinflussen also maßgeblich die baukulturelle Entwicklung Österreich.“

LandLuft-Obfrau Elisabeth Leitner
Der Baukulturgemeinde-Preis 2021 trägt das Motto „Boden g’scheit nutzen“. Einreichfrist: bis 23. 03. 2020
Preisverleihung: 21. 01. 2021

Mehr Infos hier

ESG als neuer Hype

Huch – da ist sie wieder, die Nachhaltigkeit. In neuen Kleidern. Jetzt kommt sie als ESG daher.

ESG steht für environmental, social und governance

In letzter Zeit gibt es immer mehr Aktivitäten und Pubilkationen zu dem Thema. Wie Compliance-Regeln finden sie sich schon als Werte-Gerüst wie Firmenflaggen auf Websites und Konzernfoldern. Beispielsweise so. Vermarkter wie Savills springen natürlich sofort auf, sie nennen es für 2020 eines der großen Themen. Ein recht gutes Dokument zum Thema gibt es von RICS, auch die MIPIM wird das Thema im März behandeln.

KURZNEWS – Im Jahr 2019 wurden in den deutschen Immobilieninvestmentmärkten insgesamt EUR 84,5 Milliarden investiert, berichtet CBRE. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres um 9% und der Umsatz des bisherigen Rekordjahrs 2015 um 7,7% übertroffen. Werden auch Immobilien aus Unternehmensübernahmen hinzugerechnet, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, waren es in Deutschland EUR 88,6 Milliarden.

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