BUWOG mit eigener App

Smartphone_RZ_AppsDie BUWOG bringt für ihre Mieter eine eigene App heraus. Mit ihr können über Fragen oder Schadensmeldungen direkt vom Smartphone oder Tablet-PC des Mieters an den Mieterservice der BUWOG Group übermittelt werden.

Mit der App können die Mieter zudem ihren zuständigen Verwalter, den Hauswart oder die Buchhaltung kontaktieren, Fragen zur Betriebskostenabrechnung stellen oder Formulare herunterladen. Auch Veränderungen ihrer Stammdaten lassen sich via App leicht und schnell übermitteln. Am „Schwarzen Brett“ sind jeweils aktuelle Informationen der BUWOG Group zu finden, und im FAQ-Bereich werden Antworten auf häufig gestellte Mieterfragen gegeben. Bei Schadensmeldungen, die rund um die Uhr an die Notfall-Hotline übermittelt werden können, haben die Mieter die Möglichkeit, bis zu zwei Fotos hochzuladen und zwei Terminwünsche für die Schadensbehebung zu nennen. Bei vielen Schadensfällen wird dadurch eine Vorabbesichtigung durch die Verwaltung oder einen Handwerker überflüssig, und auch die Terminabstimmung verläuft schneller und reibungsloser. Nach Abschluss der Arbeiten können sie dazu eine Bewertung abgeben.

Neue kostenlose Maklersoftware

PROMABIS_PA_01_IMABISGmbHDie innovative Gruppe rund im Roland Schmid sorgt mit einem neuen Produkt für Aufsehen: Sie bringt noch im März eine kostenlose Maklersoftware namens PROMABIS heraus.

Die Software beinhaltet alle wesentlichen Funktionen (Objektverwaltung, CRM) und verfügt natürlich über entsprechende Schnittstellen. Auch ein Aktivitätennachweis für den Abgeber ist auf Knopfdruck möglich. Auf sonstige extra Spielereien verzichtet sie.

Einen wesentlichen Unterschied gibt es dann natürlich doch: In die Software sind sämtliche anderen Services aus dem Hause IMMOunited (Immomapping, Immovaluation etc.) integriert. Also lässt sich z.B. über IMABIS schnell mal nachschauen, welche ähnlichen Objekte auf den Plattformen inseriert sind und welche Preise für sie verlangt werden. Für diese Services muss man freilich Kunde sein.

PROMABIS_PA_04_IMABISGmbH

Virtueller Rundgang ersetzt Besichtigung

Neu ist auch ein weiterer Service: PicMyPlace nennt sich das Tool, das Besichtigungen online bringt. Der Makler muss dabei keinen Finger rühren und – ein gutes Argument – zahlt erst bei Vermittlung des Objekts. Was passiert da genau? Ein Profi-Fotograf macht Fotos des Objektes, Experten von PicMyPlace stellen damit den Rundgang zusammen, selbst Grundrisse sind dabei online abrufbar. Hier kann man sich anschauen, wie das dann aussieht. Kosten: 350 Euro bei Brutto-Mietzins bis 1.500 Euro, oder bis 500.000 Euro Verkaufspreis. (Restlichen Preise auf der Website). Das Service ist ausschließlich für Bestandsobjekte verfügbar.

Als Grund für die neuen Produkte gibt Schmid an, dass man im vergangenen Jahr versucht habe, Kooperationen mit diversen anderen Unternehmen einzugehen, diese aber leider nicht fruchtbar waren, also habe man nun selbst eine Software (innerhalb von vier Monaten) entwickelt.

Stefan Mantl von der Maklersoftware onoffice gibt sich zu dem neuen Produkt naturgemäß kritisch:

“Software kostet in der Weiterentwicklung und im Service Geld. Wie will man das auf Dauer kostenlos hinbekommen? Und: Wer sagt, dass das immer kostenlos bleibt? Am wichtigsten Werkzeug des Maklers zu sparen, ist vielleicht nicht die sinnvollste Sache.”

 

Fotos: IMABIS

Steirer mischen in Hamburg mit

O_Elbphilharmonie_GarderobenanlageWesentliche Teile des Interieurs in vor kurzem eröffneten Elbphilharmonie kommen vom steirischen Traditionsbetrieb Cserni. Gar nicht so leicht sei die Aufgabe gewesen, so Eigentümer der Cserni-Gruppe, Martin Cserni, denn die Vorgaben von Herzog & de Meuron gingen bis ans Limit. Die aus schwarzen Corian gefertigten Bar-Tresen etwa, mussten in Handarbeit drei Monate lang zu Hochglanz poliert werden, und damit sie am Ende auch einen schönen Schwung bekommen, wurden die Teile unter 180 Grad Hitze gebogen.

O_Elbphilharmonie_PultanlageO_Elbphilarmonie_Aussen KopieO_Elbphilharmonie_Pult_Fassade

Fotos: Nicolai Stephan

Abbaubares Bürogebäude in 6 Wochen errichtet

So mag ich das: Da hat mal wer Lebenszyklus richtig interpretiert. Nämlich: Wie lange brauche ich das Gebäude denn? Bei der AVIA Tankstation Gmünd (ja, eine Tankstelle, aber auch ein Hotel und vieles mehr) stieg die Anzahl der Mitarbeiter und im Büro war kein Platz mehr. Also baute Chef Andreas Weber ein Büro dazu.
Warum ein abbaubares Bürogebäude? Unterhalb der verbauten Fläche befindet sich ein 100.000 Liter Dieseltank. Falls dieser einmal ausgetauscht werden muss, kann das Büro zu diesem Zweck in der Hälfte geteilt, für die Zeit des Tankaustausches weggehoben und danach wieder zurückgebaut werden – oder auch wo anders aufgestellt werden „to go“. Weber: “Es wird beim Abbau nichts zerstört, sondern abgesteckt und weggeschraubt. Das ist so wie Legobauen für große Jungs.” Selbst eine Demontageanleitung gibt es.

BüroNeu
Um die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten, war eine perfekte Planung und Vorfertigung der Firma Stahlbauer aus Hoheneich notwendig. Robert Bauer koordinierte die 17 Waldviertler Professionisten perfekt, wie er dies auch schon sechs Jahre zuvor bei dem Zubau der Genusswerkstatt unter Beweis stellte. Neun Tonnen Stahl wurden verbaut und ein dezentrales Lüftungssystem mit 90% Wärmerückgewinnung eingebaut. Durch die guten Wärmedämmwerte der Glasfassade 0,7, Decke und Wand 0,14 und 0,19 braucht die Pellets-Heizung aus dem Bestand nicht viel Energie zuliefern. Die südseitige Nurglasfassade liefert bei Sonnentiefstand im Winter Wärme, ist aber durch eine genau berechnete Beschattung im Sommer bei Sonnenhöchststand abgeschottet. Die Lüftung verfügt außerdem über einen Nachtdurchlüftungsmodus. Dieser tauscht die erwärmte Raumluft im Sommer durch die kühle Nachtluft des Waldviertels aus und sorgt so für ein optimales Raumklima. Die Aufträge wurden zur Gänze an Firmen aus dem Waldviertel vergeben. Tolle Story, finde ich!

Foto: AVIA Gmünd

Stadt ja – Land auch

Meine Rede: ich habe schon mehrmals darauf verwiesen, dass ich den Urbanisierungtrend für nur einen Teil der Wahrheit halte. Ja, Wien hat Zuzug. Aber auch das Umland wird besiedelt und es wird immer mehr Kommunen im erweiterten Radius geben, die davon profitieren können. Leben am Land – aber im Einzugsgebiet der Stadt.

Ein Auszug aus einer aktuellen Analyse von findmyhome:

Als weiterer Trend im kommenden Jahr zeichnet sich das Country Home ab: Die Suchanfragen zeigen, dass bis vor kurzem für viele Pendler und Städter Wien-Umgebung die maximal akzeptable Entfernung von Wien war, heute sind es 50 km und mehr. „Man sehnt sich nach grüner, ruhiger Umgebung, mehr Raum für jedes Familienmitglied, eigenem Anbau und Einkauf direkt vom Bauern, mehr Sicherheit, vertrauensvollem Nachbarschaftskontakt und leistbarerem Wohnen und Leben. Dafür nehmen viele auch gerne Mehrkilometer in Kauf“, so Bernd Gabel-Hlawa von findmyhome.at. Die stetig wachsende Infrastruktur macht die Nähe zum Land zusätzlich attraktiver. Die steigende Beliebtheit spiegelt sich aber auch in den rasant wachsenden Immobilienpreisen und dem Bauboom im Umkreis von bis zu 70 km von Wien wider.

Ich hab es ausprobiert und mit einer 360-Grad Kamera einen virtuellen Immobilienrundgang erstellt.

Mein Urteil:

Das ist DODELEINFACH!

Hier geht’s zum Test

Ricoh Theta S

Mitarbeiter baut bessere Schneeschaufel

SchneeschaufelInnovation muss man auch zulassen: Beim Serviceunternehmen Attensam geht das offensichtlich, denn ein Mitarbeiter hat sich gedacht: Es muss doch eine bessere Schneeschaufel geben, als all die, die derzeit da sind.

Also hat sich Marius Dragne, ein gebürtiger Rumäne und schon seit Jahren bei dem Unternehmen beschäftigt, an die Arbeit gemacht und einen Schneeschieber entwickelt, der im September 2016 auch als Patent angemeldet wurde.

Das Schneeschild ist größer als bei herkömmlichen Schaufeln, der Schnee wird eigentlich zur Seite geschoben. Nicht nur einfacher ist das Ganze, sondern auch schneller.

Dynamisierung des Wohnungsmarkets

Abstract geometric backgroundEine alte These von mir: Würden für den Käufer oder Mieter einer Wohnung weniger bis gar keine Nebenkosten anfallen, würde das den Markt dynamisieren, weil grundsätzlich so gut wie jeder die ganze Zeit versuchen würde, seine Wohnsituation zu verbessern.

Es würde zu einer Mobilisierung bzw. Dynamisierung des Marktes führen. Derzeit ist aber genau das Gegenteil der Fall. Das belegt  nun auch eine Studie der IW Köln: Makler erschweren Hauskauf, lautet die Überschrift. Die anfallenden kosten hemmen die Wohneigentumsbildung in Deutschland, das das Institut nachgewiesen. Fertig gedacht, spricht sich die Studie für die Einführung des Bestellerprinzips auch für den Kauf aus – derzeit gilt es in Deutschland ja nur bei der Miete.

(Background vector designed by Kjpargeter – Freepik.com)

Neuer Maklervergleich

Und wieder ein weiteres Portal, das die Makelei (be)trifft: immobilie-richtig-verkaufen.at ist ein klassisches Makler-Vergleichsportal, wie ich es auch in meinem Buch beschrieben habe. Fast schon old-school, aber jetzt in Österreich neu.

Funk

Für den Verkäufer ist das ganze (auch die Zusatzleistungen) kostenlos.

Liebe Politik …

Das fordert der ÖVI in seiner heutigen Pressekonferenz:

Größte Baustelle sei das “leistbare Wohnen” – wenn die private Wohnungsindustrie hier mithelfen soll, müssen attraktive Rahmenbedingungen geschaffen werden. Diese könnte steuerlicher Natur sein (z.B. die Einführung einer Sonder-AfA für Wohnraumschaffung bzw. -vermietung) und eben auch Rechtssicherheit (etwa kein weiteres Eingreifen in bestehende Verträge wie beim MILG).

Ein neues MRG ist ja von allen Seiten ein Wunsch, der ÖVI sieht die Chancen dafür aber recht schlecht. Sofortmaßnahmen wären aber:

  • Zeitgemäße Adaptierung des Lagebegriffs im RichtwertG
  • Angemessene Miete für umfassend sanierte Objekte
  • Neuregelung der Eintrittsrechte
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