Miete in Bitcoin bezahlen

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Das nenne ich mal innovativ: Der Schweizer Marktführer im Bereich Serviced Apartments kündigt an, dass die Miete an allen Standorten von VISIONAPARTMENTS ab sofort mit Bitcoin bezahlt werden kann. Darüber hinaus prüft das Unternehmen derzeit weitere Möglichkeiten, wie die Welt der Krypto-Finanzen im Immobilienbusiness eingesetzt werden kann.

Neues Bewertungs-Netzwerk

faircheck nennt sich das Service, das einfach online Bewertung von Immobilien verspricht. In der Versicherungsbranche bereits etabliert, will der Anbieter aus der Steiermark nun also auch den Immo-Markt aufmischen. Die Idee: Zertifizierte Sachverständige führen in allen Regionen Österreichs Begutachtungen durch und verfassen standardisierte ImmoCheck-Gutachten.

In Abhängigkeit vom Liegenschaftswert wird bereits ab € 590 netto ein vollständiges Kurzgutachten erstellt. Daneben wird ab € 265 netto ein VersicherungssummenCheck angeboten.

Neutrale Bewertung von Häusern, Wohnungen und GrundstückenDer verantwortliche Immobiliensachverständige Harald Reichenbäck (Bild) über die Vorteile eines Kurzgutachtens von ImmoCheck: „Ein klarer Mehrwert ist, dass wir im Zuge der Immobilienbegutachtung eine Standort- bzw. Umgebungsbeschreibung darstellen und das Hochwasserrisiko ermitteln. Unser Gutachten berücksichtigt somit eine Vielzahl an bewertungsrelevanten Faktoren, ist kurzgefasst, klar gegliedert und leicht nachvollziehbar.“ Ein ImmoCheck-Gutachten aus dem Hause faircheck übertrumpfe somit gängige Marktwertgutachten bzw. Verkehrswertgutachten, da der Marktwert frei von Interessen Dritter ermittelt werde. Darüber hinaus werden weit mehr Umfeld- bzw. Standortfaktoren berücksichtigt als in durchschnittlichen Gutachten. Diese Informationen werden dank des Informationspartners checkmyplace.com besonders anschaulich dargestellt.

faircheck-immo.eu

Foto: faircheck Schadenservice GmbH

GalCap Europe kauft Palais in Budapest

BudapestNews von dem von Manfred Wiltschnigg, Marco Kohla und Paul Hallam gegründeten Unternehmen GalCap Europe: Es hat im Rahmen seines Osteuropa-Mandates für einen von Institutional Investment Partners verwalteten Individualfonds eines deutschen Versorgungswerkes ein renoviertes Innenstadtpalais in Budapest erworben. Das Objekt „Merkur Palota“ befindet sich im zentralen VI. Bezirk der ungarischen Hauptstadt, fußläufig zur Oper und zur Prachtstraße Andrassy út. Das Haus mit ca. 8.000 m² vermietbarer Fläche wurde in den letzten Jahren generalsaniert und beherbergt nun u.a. die Europazentrale von Prezi.com, dem erfolgreichsten Internet Start-up Ungarns. Das Erdgeschoss wird von einem Restaurant genutzt, in den beiden Dachgeschossen befinden sich insgesamt 8 Apartments, alle mit Terrasse und beeindruckenden Ausblicken über die Stadt. Verkäufer ist ein Privatinvestor, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Die Märkte in CEE, insbesondere Budapest, bieten noch gute Kaufgelegenheiten und attraktive Risiko-Rendite-Profile. Wir haben für unsere Kunden mehrere Deals in der Pipeline und werden die Aktivitäten in Osteuropa weiter steigern“

kommentiert Marco Kohla, Managing Partner von GalCap Europe.

Foto: Daniel Olah/CC

Sparen Sie 100 Euro!

Der Real Estate Circle in Stegersbach rückt näher. Immobranche-Leser können sich 100 Euro sparen, wenn sie noch dabei sein wollen. Bei der Anmeldung einfach “Immobranche” als Gutscheincode angeben!

 

Fun und Gesäuse-Picknick

©  f/orian scha//er

CBRE hat seit einigen Jahren eine auf Bürogestaltung spezialisierte, aus Architekten und Bauexperten bestehende Abteilung, in Wien aufgebaut. Jüngeste sehenswerte Projekte wurden jetzt kommuniziert: Für ein internationales Online Reiseportal übernahm CBRE sowohl Projektmanagement als auch Interior Design für ein ca. 660m² großes Büro. Das Konzept verbindet klassische Arbeitsbereiche mit einer Vielzahl an Multifunktionsflächen, wo sowohl die Kommunikation gefördert, als auch der Fun-Faktor einen Platz im Büro bekommt – siehe Bild.

„Der Bezug zu Österreich war bei der Gestaltung das Hauptmotiv. Für informelle Besprechungen steht so z.B. die Picknickbank im Gesäuse, der Ausblick auf den Dachstein oder die Wiener Kaffeehaus Atmosphäre zur Auswahl“

so Julian Schramek, Head of Building Consultancy bei CBRE Österreich.

Auch der Pharma-Konzern AstraZeneca wollte eine Open Office Struktur. Das Konzept funktioniere gut versichert Ana Kostova von AstraZeneca: „Der gemeinsame offene Arbeitsplatz fördert nicht nur die Kommunikation untereinander, sondern auch das hierarchielose Arbeiten zwischen Management und Angestellten. Der informelle Austausch steigert die soziale Energie unter Mitarbeitern sowie deren Kreativität und fördert darüber hinaus innovative Ideen zur optimalen Problemlösung.“

Foto: Florian Schaller

RE/MAX als kommunaler Berater

JC0_3997Interessante Geschäftserweiterung: RE/MAX Commercial Group will österreichische Städte beraten und so die Innenstädte beleben helfen. Clever, wenn es gelingt, denn wer die Vermarktung der Flächen übernehmen will, weiß ich jetzt schon.

Aber auch sonst – ich halte die Zusammenarbeit einzelner Akteure (Kommune, Privatwirtschaft, lokale Kaiser und Meinungsmacher, externe Kommunikationsmenschen und Berater wie Architekte, …) ist einer der wesentlichen Schlüssel für die erfolgreiche Belebung der Kleinstädte.

Beispiel: Waidhofen/Ybbs setzt auf Innovation und Kreativität. Die Gemeinde  nutzt Bestehendes und wertet alte Gebäude auf. Dazu gibt es einen moderierten Kommunikationsprozess zwischen Eigentümern, Nutzern und dem Innenstadtkoordinator. Ein eigener Gestaltungsbeirat wacht zudem über die Qualität der Bauprojekte. Und das „integrierte Stadtmarketing“ möchte die Bereiche Kultur, Tourismus, Wirtschaftsservice und Gewerbe zusammendenken und also auch bestmöglich bewerben.

Foto: Stadt Waidhofen an der Ybbs

Normenzusammenfassung für Developer

ISBN_978_3_85402_335_7_web_2016Die interdisziplinären Anforderungen, die ein Immobiliendeveloper erfüllen muss, bedingen ein generalistisches Wissen, um die vom Markt geforderten Leistungen erbringen zu können. Jetzt hat das Austrian Standards Institute ein für diesen Job hilfreiches Werk zusammen gestellt. Die “Normensammlung Immobilienprojektentwicklung” fasst alle Normen in diesem Bereich zusammen. Folgende 14 Normen sind im Volltext inkludiert: ÖNORM A 2050, ÖNORM A 2063, ÖNORM A 6241 (Teil 1 und 2), ÖNORM A 6250-1, ÖNORM B 1801 (Teil 1 bis 3), ÖNORM B 2110, ÖNORM B 2111, ÖNORM B 2120, ÖNORM EN 15221-6, ÖNORM CEN/TS 16118 und ÖNORM ISO 21500.

Das Buch können Sie direkt hier bestellen.

Beliebte Meta-Suchmaschine

immosuma GmbH nent sich das Unternehmen, das sich ganz auf Meta-Suchmaschinen konzentriert. Zu ihr gehört etwa auch die immosuchmaschine.at. Für dieses Portal meldet das Unternehmen satte 450.000 Sitzungen im Jänner 2017, was einem Plus von 63% im Vergleich zu 2016 entspricht. 250.000 Unique Clients suchten über die Seite, sie wurde über 2 Millionen mal aufgerufen. Gründer und Geschäftsführer Gernot Singer:

„Nach einem Umsatzanstieg von fast 50% von 2015 auf 2016, erwarten wir für 2017 eine neuerliche Umsatzsteigerung in zumindest derselben Höhe. Der Jänner ist dabei erfahrungsgemäß ein guter Indikator für das Jahresergebnis.“

BUWOG mit eigener App

Smartphone_RZ_AppsDie BUWOG bringt für ihre Mieter eine eigene App heraus. Mit ihr können über Fragen oder Schadensmeldungen direkt vom Smartphone oder Tablet-PC des Mieters an den Mieterservice der BUWOG Group übermittelt werden.

Mit der App können die Mieter zudem ihren zuständigen Verwalter, den Hauswart oder die Buchhaltung kontaktieren, Fragen zur Betriebskostenabrechnung stellen oder Formulare herunterladen. Auch Veränderungen ihrer Stammdaten lassen sich via App leicht und schnell übermitteln. Am „Schwarzen Brett“ sind jeweils aktuelle Informationen der BUWOG Group zu finden, und im FAQ-Bereich werden Antworten auf häufig gestellte Mieterfragen gegeben. Bei Schadensmeldungen, die rund um die Uhr an die Notfall-Hotline übermittelt werden können, haben die Mieter die Möglichkeit, bis zu zwei Fotos hochzuladen und zwei Terminwünsche für die Schadensbehebung zu nennen. Bei vielen Schadensfällen wird dadurch eine Vorabbesichtigung durch die Verwaltung oder einen Handwerker überflüssig, und auch die Terminabstimmung verläuft schneller und reibungsloser. Nach Abschluss der Arbeiten können sie dazu eine Bewertung abgeben.

Neue kostenlose Maklersoftware

PROMABIS_PA_01_IMABISGmbHDie innovative Gruppe rund im Roland Schmid sorgt mit einem neuen Produkt für Aufsehen: Sie bringt noch im März eine kostenlose Maklersoftware namens PROMABIS heraus.

Die Software beinhaltet alle wesentlichen Funktionen (Objektverwaltung, CRM) und verfügt natürlich über entsprechende Schnittstellen. Auch ein Aktivitätennachweis für den Abgeber ist auf Knopfdruck möglich. Auf sonstige extra Spielereien verzichtet sie.

Einen wesentlichen Unterschied gibt es dann natürlich doch: In die Software sind sämtliche anderen Services aus dem Hause IMMOunited (Immomapping, Immovaluation etc.) integriert. Also lässt sich z.B. über IMABIS schnell mal nachschauen, welche ähnlichen Objekte auf den Plattformen inseriert sind und welche Preise für sie verlangt werden. Für diese Services muss man freilich Kunde sein.

PROMABIS_PA_04_IMABISGmbH

Virtueller Rundgang ersetzt Besichtigung

Neu ist auch ein weiterer Service: PicMyPlace nennt sich das Tool, das Besichtigungen online bringt. Der Makler muss dabei keinen Finger rühren und – ein gutes Argument – zahlt erst bei Vermittlung des Objekts. Was passiert da genau? Ein Profi-Fotograf macht Fotos des Objektes, Experten von PicMyPlace stellen damit den Rundgang zusammen, selbst Grundrisse sind dabei online abrufbar. Hier kann man sich anschauen, wie das dann aussieht. Kosten: 350 Euro bei Brutto-Mietzins bis 1.500 Euro, oder bis 500.000 Euro Verkaufspreis. (Restlichen Preise auf der Website). Das Service ist ausschließlich für Bestandsobjekte verfügbar.

Als Grund für die neuen Produkte gibt Schmid an, dass man im vergangenen Jahr versucht habe, Kooperationen mit diversen anderen Unternehmen einzugehen, diese aber leider nicht fruchtbar waren, also habe man nun selbst eine Software (innerhalb von vier Monaten) entwickelt.

Stefan Mantl von der Maklersoftware onoffice gibt sich zu dem neuen Produkt naturgemäß kritisch:

“Software kostet in der Weiterentwicklung und im Service Geld. Wie will man das auf Dauer kostenlos hinbekommen? Und: Wer sagt, dass das immer kostenlos bleibt? Am wichtigsten Werkzeug des Maklers zu sparen, ist vielleicht nicht die sinnvollste Sache.”

 

Fotos: IMABIS

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